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Kursbereiche / Altenhilfe / Angebote für Führungskräfte (EL, PDL, WBL)
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Plätze frei 20AL1-1005: Achtsam führen in unruhigen Zeiten

Di. 22.09.2020 09:00 - 16:00 Uhr

Unruhige Zeiten, wie wir Sie in diesem Jahr besonders erleben, fordern Führungskräften viel ab: Sie müssen kontinuierlich auf Veränderungen reagieren, dabei immer flexibel bleiben, alles im Blick behalten bei gleichzeitig hoher Geschwindigkeit und Komplexität. In diesem Zusammenhang wird es immer wichtiger, sich eigener Antreiber, Stressverstärker, Blockaden und Verhaltensmuster bewusst zu werden. Viele bekannte Methoden reichen nicht mehr aus, daher sind und werden im Führungshandeln ein gutes Gleichgewicht zwischen Klarheit, Mitgefühl und innerer Haltung immer stärker zu zentralen Erfolgsfaktoren.
Neben dem Blick für Strukturen, dem Blick für zwischenmenschliche Kompetenzen und einer Orientierung gebenden Haltung braucht es als Führungskraft gleichzeitig eine Verkörperung von Präsenz, achtsamer Selbstwahrnehmung und Entscheidungsklarheit.

Inhaltliche Beschreibung:
- Was heißt es eigentlich, achtsam und mitfühlend zu führen? Geht das überhaupt?
- Welche Bedeutung hat Ihr eigenes gesundes Gleichgewicht in Ihrem Führungsalltag?
- Wie kann man mit Konflikten auf der sachlichen und emotionalen Ebene konstruktiv und achtsam zugleich umgehen?
- Wie können Sie auch in komplexen Veränderungsprozessen zu Ihrer Gelassenheit finden?
- Welche Bedeutung haben Ruhe, Stille und Muße gerade in unruhigen Zeiten?

Ziele der Fortbildung:
Sie lernen achtsame Selbstwahrnehmung und bewusste Selbstführung als erfolgreiche Kernkompetenzen kennen und schaffen Grundlagen für ein gesundes Gleichgewicht zwischen Führen und Ausschöpfen der eigenen Potenziale. Sie erhalten Anregungen für mehr Klarheit und Präsenz in Ihrer Rolle und erkunden, wie dies zu mehr Sinnhaftigkeit und Freude im Berufsalltag führen kann.

Methoden:
Neurowissenschaftliche Grundlagen und praxisnahe Kurzvorträge sowie Übungen, Erfahrungsaustausch und Diskussionen in der Gruppe / in Kleingruppen, Meditation und Achtsamkeits-/Gleichgewichtsübungen, Methoden zum konstruktiven Umgang mit Gefühlen, Stressverstärkern und Verhaltensmustern

(Die Teilnahme am Grundlagenseminar oder einer vergleichbaren Fortbildung ist Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Vertiefungsseminar.)

Sie sind Leitungskraft und verfügen über Wissen und Erfahrung in der Führungskommunikation? Und doch stoßen Sie in Gesprächen mit Mitarbeiter*innen gelegentlich auf Schwierigkeiten, die ein gemeinsames Fortkommen und eine konstruktive Problemlösung behindern: Das Gespräch gelangt auf "Nebengleise", emotionale Reaktionen überdecken das Gespräch über die Sache selbst. Und am Ende haben Sie womöglich ein langes Gespräch geführt, aber der sachliche Ertrag ist eher gering.
In diesem Seminar können Sie lernen, wie Sie Ihr individuelles Gesprächsverhalten mit Blick auf Ihre Rolle und Ziele bewusster führen und lenken können. Dies umfasst nicht nur das Training bestimmter Gesprächstechniken in schwierigen Gesprächssituationen, sondern ebenso die Reflexion der eigenen Gesprächsnormen. Damit entwickeln Sie Ihren individuell passenden Führungs-Kommunikationsstil weiter.

Inhaltliche Beschreibung:
- Was ist ein "gutes" Mitarbeitergespräch? Reflexion und Diskussion der eigenen Gesprächsnormen
- Typische als schwierig empfundene Gesprächstypen
- Kommunikative Sicherheit durch Rollenklarheit
- Umgang mit eigenen (unentdeckten) Zielkonflikten
- Typische "Fallen" in Mitarbeitergesprächen - und wie Sie diese vermeiden können
- Verbindlichkeit von Vereinbarungen erhöhen: die Technik des "psychologischen Vertrags"
- Die Haltung der "zugewandten Konfrontation" - ein Widerspruch?
- Fallbeispiele aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden
- Gesprächstrainings

Ziele der Fortbildung:
Sie stärken die eigene Rolle und erweitern Ihre Handlungsspielräume in Gesprächen.

Plätze frei 20AL1-1060: "Teaming": den Wandel gestalten

Do. 01.10.2020 09:00 - 16:00 Uhr

Strukturierte Organisation und gezielte Führung eines Seniorenzentrums benötigt heute und in Zukunft viel Aufmerksamkeit. Die Zusammenarbeit findet in multidisziplinären Teams statt und ist der Grundstein, auf den sich jede/r, unabhängig vom Setting, verlassen können soll.

Ein Team und seine Effektivität zeichnen sich nach dem Stand der Forschung theoretisch durch drei wichtige Merkmale aus:
1. Teams haben oft klare Grenzen, die auch definieren, wer dazu gehört und wer nicht.
2. Teammitglieder sind in ihrer Arbeit voneinander abhängig und arbeiten gemeinsam an einem Ziel. Sie sind als Kollektiv verantwortlich für die Ergebnisse.
3. Teams sind relativ stabile Einheiten und haben dadurch die Möglichkeit zu lernen, wie man wertschätzend und lösungsorientiert miteinander zusammenarbeitet.

In der Praxis zeigt sich jedoch häufig, dass es diese drei Merkmale eines Teams kaum noch so deutlich gibt. Die Gesellschaft - und damit auch die Unternehmen - sind ständig in Bewegung, es gibt veränderte Organisationsmodelle, veränderte Strukturen der Finanzierung, veränderte Anforderungen an die Qualität der Arbeit, Innovationen, Digitalisierung und Dezentralisierung. Dazu gibt es fast überall häufige Wechsel der Kolleg*innen oder einfach zu wenige Kolleg*innen, und es ist nicht immer wirklich klar, wer für was verantwortlich ist. Die gemeinsamen Ziele werden unterschiedlich interpretiert und eine über längere Zeit stabile Einheit, in der man Zeit hat zu lernen, wie man gut miteinander arbeitet, ist das Team meistens nicht mehr.

Inhaltliche Beschreibung:
Reflektion: Wie steuern Sie in Ihrer Einrichtung diese Gegebenheiten? Versuchen Sie weiter mit klassischen Team-Theorien zu arbeiten oder gestalten Sie die Komplexität die Zusammenarbeit neu? In Ihrer Position als Führungskraft definieren Sie mit Ihrem Führungsstil und Ihrer Haltung ganz wesentlich die Kultur, in der die Teams arbeiten.
Eine Möglichkeit der Neugestaltung bietet "Teaming" (Edmondson 2012, 2017). Anders als das statische Wort Team, hat alleine schon das Wort "Teaming" eine wichtige Eigenschaft: Es beinhaltet Bewegung - es ist ein Verb! Teaming bedeutet flexible Teamarbeit, die Menschen zusammenbringt, um neue Ideen zu erarbeiten, Antworten zu finden und Probleme zu lösen. Durch Teaming werden Lernprozesse in Gang gesetzt, die zur stetigen Verbesserung der Zusammenarbeit beitragen.

Ziele der Fortbildung:
Sie reflektieren Ihre Haltung und Ihr Handlungsrepertoire als Leitung. Sie lernen das Konzept "Teaming" kennen, um Lern- und Veränderungsprozesse in Ihren Teams in Bewegung zu bringen.

Plätze frei 20AL1-1080: Mitarbeiter*innen Führung II Fortsetzungseminar von "Führung I"

Mo. 21.09.2020 (09:00 - 16:00 Uhr) - Di. 22.09.2020

Inzwischen haben Sie als Führungskraft Erfahrungen gesammelt und wachsen täglich mehr in Ihre Rolle hinein. Wie geht es weiter? Die Reflektion der eigenen Stärken und Schwächen, der eigenen Motivation und Haltung sind wichtige Elemente für die Bestimmung des eigenen Standortes als Führungskraft und für die Ableitung persönlicher Optimierungsprozesse.

Inhaltliche Beschreibung:
- Erkennen und Steuern der eigenen Ressourcen und Grenzen und die der Mitarbeiter*innen
- Förderung und Unterstützung der Mitarbeiter*innen
- Kommunikation und Teamentwicklung
- Umgang mit Konflikten und schwierigen Situationen

Ziele der Fortbildung:
Dieses Seminar dient der Vertiefung und Weiterentwicklung der eigenen Führungskompetenz. Im Vordergrund stehen dabei die Reflektion von Rolle, Potenzialen, Hindernissen etc. und das Erarbeiten und Ausprobieren von Führungshandeln.

Methoden:
- Vortrag und Präsentation
- Einzel- und Kleingruppenarbeit
- Übungen

Achtung:
Voraussetzung für die Teilnahme ist das Seminar "Mitarbeiter*innen Führung I" oder eine andere Einführung in das Thema.

Jede Aufgabe und jede Rolle im Unternehmen hat ihre besonderen Möglichkeiten und Herausforderungen. Mitarbeiter*innen mit Führungsaufgaben haben dabei oft wenig Gelegenheit, sich mit Kolleg*innen der gleichen Ebene auszutauschen, Führungsthemen zu reflektieren und konkrete Lösungen für Situationen des Berufsalltags zu finden.
Dieses Seminar schafft eine solche Gelegenheit. Als Teilnehmer*innen bringen Sie Ihre Fragen mit, die aus Ihrer Doppelrolle als Fachkraft einerseits und Führungskraft andererseits entstehen. Im Mittelpunkt steht dann eine zielorientierte Erarbeitung von Antworten und Lösungen.

Inhaltliche Beschreibung:
- Führungsstile
- Autorität und Haltung
- Erkennen und Steuern der eigenen Ressourcen und Grenzen und die der Mitarbeiter*innen
- Die eigene Veränderungsbereitschaft erkennen
- Förderung von Mitarbeiter*innen
- Interne Kommunikation und Teamarbeit

Ziele der Fortbildung:
Sie setzen sich mit Ihrer Rolle und Funktion im Unternehmen auseinander und gewinnen Rollensicherheit und ein hilfreiches Handlungsrepertoire.

Methoden:
Vortrag und Präsentation, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Übungen

Anmeldung auf Warteliste 20AL3-3031: Grundlagen der Betriebswirtschaft

Di. 25.08.2020 09:00 - 16:00 Uhr

Speziell für die Leitungskräfte eines Unternehmens sind betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse die Voraussetzung für wirtschaftliches Denken und Handeln im Unternehmen. Fähigkeiten für unternehmerisches Denken werden in nahezu allen Unternehmensbereichen vorausgesetzt und bilden die Grundlage für die Existenzsicherung von Non-Profit-Organisationen.

Inhaltliche Beschreibung:
- Einführung in den "Altenhilfe-Markt"
- Ökonomie
- Grundlagen Betriebswirtschaft
- Rechtsformen, Trägerstrukturen
- Wirtschaftlichkeit
- Kennzahlen
- Pflegesatzberechnung
- Personal- und Sachaufwand
- Finanzbuchhaltung
- Kosten- und Leistungsrechnung

Ziele der Fortbildung:
Sie lernen wesentliche Bereiche der Betriebswirtschaftlehre kennen und setzen sie in Bezug zu Ihrem praktischen Arbeitsalltag.

Anmeldung auf Warteliste 20AL3-3040: Controlling als Führungsaufgabe

Di. 06.10.2020 09:00 - 16:00 Uhr

Kernaufgabe eines effektiven Controllings ist es nicht nur, alle Geschäftsvorgänge Ihrer Einrichtung zu kontrollieren und Aussagen über die Rentabilität zu treffen, sondern ebenso Fehlentwicklungen zu erkennen, Gegenmaßnahmen zu planen und damit Möglichkeiten zu schaffen für ein operatives und strategisches Handeln.

Inhaltliche Beschreibung:
- Controlling in stationären Einrichtungen der Altenpflege
- Erstellen eines Jahreswirtschaftsplans
- Monatlicher Forecast auf Grundlage der kaufmännischen Kennzahlen
- Auswertung der Gewinn- und Verlustrechnung
- Ableitung betriebswirtschaftlicher Maßnahmen
- Personalbedarfsberechnung auf Grundlage der Pflegesatzvergütung

Ziele der Fortbildung:
Sie lernen wesentliche Aspekte des Controllings als Steuerungsinstrument kennen und trainieren Ihre Sicherheit im Umgang damit. Damit erweitern Sie Ihre Management-Kompetenzen und tragen zur Wettbewerbsfähigkeit Ihrer Einrichtung bei.

Methoden:
Input / Vortrag sowie praxisnahe Übungen. Bitte bringen Sie Ihre Controlling-Instrumente als Rohdateien mit.

fast ausgebucht 20AL3-3042: Controlling als Führungsaufgabe

Mo. 02.11.2020 09:00 - 16:00 Uhr

Kernaufgabe eines effektiven Controllings ist es nicht nur, alle Geschäftsvorgänge Ihrer Einrichtung zu kontrollieren und Aussagen über die Rentabilität zu treffen, sondern ebenso Fehlentwicklungen zu erkennen, Gegenmaßnahmen zu planen und damit Möglichkeiten zu schaffen für ein operatives und strategisches Handeln.

Inhaltliche Beschreibung:
- Controlling in stationären Einrichtungen der Altenpflege
- Erstellen eines Jahreswirtschaftsplans
- Monatlicher Forecast auf Grundlage der kaufmännischen Kennzahlen
- Auswertung der Gewinn- und Verlustrechnung
- Ableitung betriebswirtschaftlicher Maßnahmen
- Personalbedarfsberechnung auf Grundlage der Pflegesatzvergütung

Ziele der Fortbildung:
Sie lernen wesentliche Aspekte des Controllings als Steuerungsinstrument kennen und trainieren Ihre Sicherheit im Umgang damit. Damit erweitern Sie Ihre Management-Kompetenzen und tragen zur Wettbewerbsfähigkeit Ihrer Einrichtung bei.

Methoden:
Input / Vortrag sowie praxisnahe Übungen. Bitte bringen Sie Ihre Controlling-Instrumente als Rohdateien mit.

Plätze frei 20AL3-3050: Marketing

Di. 29.09.2020 09:00 - 16:00 Uhr

Auch Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens müssen Ihre Leistungen heute vielfältig präsentieren. Ein durchdachter Marketingplan und das nötige Fachwissen über Zielgruppen und Medienarbeit, über bedarfsgerechte Werbung sowie kommunikative Kompetenzen helfen Ihnen, sich professionell und sicher darzustellen: vor Ort, in der persönlichen Begegnung, im Internet und anderen Medien, bei speziellen Anlässen und Veranstaltungen in der Region.

Inhaltliche Beschreibung:
- Zielgruppenbestimmung / Wettbewerbssituation
- Marketingplanung
- Interne und externe Kommunikation
- Verkaufstraining
- Sponsoring
- Eventmarketing
- Medienarbeit

Ziele der Fortbildung:
In dieser Fortbildung lernen Sie die Anforderungen für einen erfolgreichen Marketingplan kennen. Sie erarbeiten Tools für die Erstellung dieses Plans und seine strategische Umsetzung in die Praxis.

Methoden:
Vortrag / Input, fachlicher Austausch, gezielte praxisbezogene Übungen und Beispiele

Als Führungskraft haben Sie im Umgang mit Bewohner*innen eine hohe Verantwortung und sind verpflichtet, auf das Wohlergehen und die Unversehrtheit der ihnen anvertrauten Personen zu achten. Welche rechtlichen Anforderungen müssen Sie beachten? Wie können Sie Gefahren früh erkennen und grundsätzlich zur Prävention beitragen?

Inhaltliche Beschreibung:
- Allgemeine Bestimmungen im Umgang mit Bewohner*innen: Schutz der Würde und Persönlichkeitsrechte, diskriminierungsfreier Umgang
- Umgang mit Bewohner*innen mit Einschränkungen (körperliche Gebrechen, geistige Störungen, psychische Hemnisse)
- Gefahren für den anvertrauten Menschen im Seniorenzentrum, Entstehung und Entwicklung typischer Gefahrenherde, rechtzeitiges Erkennen und Einordnen der gefährlichen Situation
- Spezialpräventive und generalpräventive Maßnahmen des Schutzes und der Fürsorge
- Die schuldhafte Verletzung von Schutz- und Fürsorgemaßnahmen u.v.m.

Ziele der Fortbildung:
Die Fortbildung schärft Ihren Blick für besondere Gefahrenlagen Ihrer Bewohner*innen. Dabei geht es nicht nur um die medizinische Behandlungspflege im engeren Sinn. Es werden auch rechtliche Anforderungen erörtert, die an die Kommunikation mit Bewohner*innen gestellt werden. Maßnahmen von Obhut, Fürsorge und Schutz werden vorgestellt.
Neue Erkenntnisse können in das interne Qualitätsmanagement eingepflegt werden. Besonderes Augenmerk liegt auf den Möglichkeiten der Prävention.

Methoden:
Input von Informationen, Erörterung von Beispielen aus Ihrem Pflegealltag, Fälle aus der richterlichen Spruchpraxis, hoher Praxisbezug



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