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Kursbereiche / Altenhilfe / Angebote für Führungskräfte (EL, PDL, WBL)
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Diversity wird in Unternehmen derzeit viel diskutiert. Der Begriff bedeutet zunächst "Vielfalt" und betrifft jeden Menschen. Jeder Mensch ist vielfältig, denn wir alle tragen unterschiedliche Facetten in uns und sind dadurch einzigartig. Je nach Situation definieren wir uns über verschiedene Rollen und Identitäten. Wird diese Einzigartigkeit von Vorgesetzten und Kolleg*innen nicht gesehen, gehen wesentliche Stärken und Kompetenzen im beruflichen Kontext verloren. Wird Einzigartigkeit hingegen wertgeschätzt, kann dies die Leistungsfähigkeit und -bereitschaft jedes/jeder Einzelnen steigern.
Die Vielfältigkeit von Teams und Arbeitsgruppen hängt von ihrer Zusammensetzung ab: Sie können z.B. "nicht vielfältig", "in einigen Aspekten vielfältig" oder auch "sehr vielfältig" sein. Dies kann sich je nach Aufgabe und Dauer der Zusammenarbeit positiv wie negativ auf die Arbeitsleistung der Gruppe auswirken.
Aus der Perspektive einer Organisation lassen sich Personen aufgrund von ähnlichen Rollen und Eigenschaften zu bestimmten Gruppen zusammenfassen, von denen einige möglicherweise dominieren, andere eher unbemerkt bleiben. Je besser es eine Organisation schafft, dass alle Gruppen gleichermaßen (an-)erkannt sind und gleiche Chancen haben, desto mehr setzen sich diese auch für ihre Organisation und deren Ziele ein, desto höher ist die Motivation.

Inhaltliche Beschreibung:
In diesem Seminar widmen Sie sich folgenden Fragen:
- Was genau verbirgt sich hinter den Begriffen "Diversity" und dem viel diskutierten "Diversity Management"?
- Was hat Diversity mit Ihnen (als Führungskraft) zu tun?
- Weshalb ist Diversity ein relevantes Thema für alle Organisationen und speziell für Einrichtungen und Dienste der AWO?

Ziele der Fortbildung:
Sind diese Fragen beantwortet, erkennen Sie Diversity als zentrales und erfolgskritisches Element für Ihre Einrichtung/Ihr Unternehmen. Sie lernen Strategien kennen, um Diversity in Ihren Führungsalltag zu integrieren.

Methoden:
Input, Austausch in Kleingruppen, Diskussionen, Übungen, Erfahrungsaustausch und Reflexion

Deutschland als Einwanderungsland und der demografische Wandel bringen es mit sich, dass zunehmend auch Menschen mit Migrationshintergrund Unterstützung benötigen und die Dienste der Altenhilfe in Anspruch nehmen. Interkulturelle Kompetenz zählt daher mittlerweile zu den Schlüsselqualifikationen für alle Beschäftigten in der Pflege, das heißt für Fachkräfte und Hilfskräfte, für das Küchenpersonal ebenso wie die Pflegedienstleitung.
Ganz gleich, ob bei der Integration von Mitarbeiter*innen mit Migrationshintergrund oder bei der Kommunikation mit Pflegebedürftigen aus anderen Kulturkreisen - die Beschäftigten müssen lernen, wie man gut mit dem "Anderen" umgeht.
Die Fortbildung vermittelt neben theoretischem Wissen zu den Zusammenhängen von Gesundheit, Krankheit, Pflege und Kultur auch die Fähigkeit, Fremden und Neuem offen und interessiert gegenüber zu treten, die Kulturbezogenheit der eigenen Pflegekonzepte kritisch zu reflektieren und eigene Positionen zu verändern, um verantwortlich handeln zu können.

Inhaltliche Beschreibung:
- Auseinandersetzung: fremde Kultur - eigene Kultur
- Sensibilisierung und Wahrnehmung
- Vorurteile und Stereotypen
- Kulturdimensionen
- Fähigkeit, Andersartigkeit auszuhalten
- Strategien der Konfliktlösung
- Kommunikation im interkulturellen Kontext / aktives Zuhören

Ziele der Fortbildung:
Durch erlebnisreiche und interkulturell geprägte Übungen werden Empathiefähigkeit, Reflexionsvermögen sowie Fähigkeit zum Perspektivwechsel trainiert. Ziel ist es, angemessen und effektiv mit Personen anderer Kulturen umgehen zu können.
Zudem befassen wir uns mit den häufigsten interkulturellen Missverständnissen und arbeiten an effektiven Kommunikationstechniken und Wegen des Beziehungsaufbaus.

"Das Vergangene ist nicht tot; es ist nicht einmal vergangen. Wir trennen es von uns ab und stellen uns fremd."
Christa Wolf, "Kindheitsmuster"

Die Anforderungen und Veränderungen des Alterungsprozesses können traumatische Lebensereignisse erstmalig oder in erneuter Form ins Bewusstsein der Betroffenen treten lassen. Als Folge zeigen sich häufig für Außenstehende unverständliche Verhaltensweisen, die so gar nicht in das gewohnte Bild des mehr oder minder vertrauten Menschen zu passen scheinen.

Die Biographien älterer Generationen sind vielfach geprägt durch direkte und indirekte Kriegserlebnisse (Fronterlebnisse, Gefangenschaft, Bombennächte, Flucht und Vertreibung), aber auch durch NS-Verfolgung. Nicht zu unterschätzen sind ebenso die Kindheitserfahrungen aus Kriegs- und Nachkriegszeiten mit ihren bleibenden Auswirkungen und die Erfahrungen von häuslicher und sexualisierter Gewalt bei Frauen.

Inhaltliche Beschreibung:
Spezielles Wissen aus Gerontologie, Geschichte und Gedächtnisforschung kann private und professionelle Helfer*innen bei einem adäquaten Umgang mit alten traumatisierten Menschen unterstützen.

Darüber hinaus informieren wir auch zu Fragestellungen hinsichtlich der speziellen Auswirkungen traumatischer Erlebnisse für Menschen mit einer Demenzerkrankung und geben ebenfalls praxisrelevante Tipps für den Umgang mit den Betroffenen.

Professionelle Helfer*innen stehen häufig auch in Kontakt mit den Angehörigen, insbesondere den Töchtern und Söhnen traumatisierter alter Menschen. Der Aspekt der transgenerationalen Traumatisierung kann dabei immer wieder zum Tragen kommen. Mit der Vermittlung entsprechenden Hintergrundwissens und einer sensiblen Reflektion eigener biographischer Prägungen wollen wir professionelle Kompetenzen stärken.

Ziele der Fortbildung:
Die Teilnehmer*innen
- lernen typische traumatische Erfahrungen der heutigen älteren Generation und Auswirkungen von Traumata auf die Betroffenenen und deren Angehörigen kennen,
- entwickeln eine verständnisvolle Grundhaltung gegenüber den Betroffenen und deren Angehörigen,
- kennen mögliche Trigger und wissen diese adäquat zu berücksichtigen,
- können sinnvolle Handlungsstrategien im Arbeitsalltag umsetzen.

Konflikte und zwischenmenschliche Spannungen gehören immer wieder zum beruflichen Alltag. Sie wirken sich negativ auf das gesamte Team aus und können die Arbeitsatmosphäre vergiften. Im schlimmsten Fall werden Informationen nicht weitergegeben und Mitarbeiter*innen blockieren sich gegenseitig, so dass eine effiziente Zusammenarbeit nicht mehr möglich ist.
Als Führungskraft können Sie mittels geeigneter Mediations-Techniken positiven Einfluss auf Konfliktsituationen nehmen, Ihre Mitarbeiter*innen coachen und so zur gelungenen Konfliktlösung beitragen.

Inhaltliche Beschreibung:
- Konfliktursachen erkennen
- Eigenes Konfliktverhalten
- Konflikttypen
- Sinn und Nutzen von Mediation und Konfliktmanagement
- Konfliktmanagement: vorbeugend und deeskalierend handeln
- Gute Kommunikation
- Methoden der Konfliktlösung

Ziele der Fortbildung:
In diesem Seminar lernen Sie ein ganzheitliches Konfliktmodell sowie bewährte Methoden der Mediation kennen. Damit helfen Sie den Beteiligten, Kontakt und Vertrauen wiederherzustellen und Konflikte nachhaltig zu lösen. Sie vertiefen zugleich Ihre Kompetenz im Umgang mit eigenen Konflikten.

Methoden:
Neben Ideen und Anregungen mit vielen Praxisbeispielen stehen die Arbeit in Kleingruppen, die Simulation von Gesprächssituationen und die Reflektion des eigenen Handelns im Vordergrund. Der Austausch untereinander bietet Spielraum, um für die Zukunft voneinander zu profitieren.



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