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Kursbereiche / Altenhilfe / Pflege / Versorgung
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In dieser Fortbildung erhalten Sie einen Einblick in die bereichernde Verbindung von Aromapflege und Basaler Stimulation® und in die positiven Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele.
Der Duft "umhüllt" den Menschen - und kann ihn bis zum letzten Atemzug erreichen - auch wenn verbale Kommunikation nicht mehr möglich ist. Dadurch eignen sich ätherische Öle in besonderem Maße, um das Wohlbefinden demenziell veränderter, schwerstkranker und sterbender Menschen zu steigern.
In der Basalen Stimulation® können ätherische Öle in die Pflegehandlung und Begleitung integriert werden und Sie können den Duft als Brücke zur Berührung einfließen lassen. Dies eröffnet die Möglichkeit, Bewohner*innen auf einer anderen Kommunikationsebene zu begegnen und ihre Wahrnehmungsfähigkeit und Lebensqualität zu fördern.

Inhaltliche Beschreibung:
- Grundlagen zur Aromapflege & Wirkung der ätherischen Öle
- Berührungsqualitäten in der Basalen Stimulation®
- Sensibilisierung und Achtsamkeit im Umgang mit Düften und Dufterinnerungen
- Einsatz von ätherischen Ölen in der Basalen Stimulation® (u.a. bei Waschungen, Einreibungen, oraler Stimulation und Dufterinnerung)
- Kennenlernen von ätherischen Ölen zur Aktivierung und Entspannung

Ziele der Fortbildung:
- Sie erfahren, welche Bedeutung Berührung, Duft und Geschmack für Schwerstkranke haben und können sie damit achtsam unterstützen.
- Sie kennen die wichtigsten ätherischen Öle in der Begleitung von Schwerstkranken und Menschen mit Demenz.
- Sie erlangen Sicherheit in der Anwendung von Basaler Stimulation® und Aromapflege und können damit das Wohlbefinden Ihrer Bewohner*innen fördern.

Methoden:
Integrierter Bestandteil ist das Ausprobieren verschiedener Möglichkeiten der Anwendung.

Hinweis:
Bitte tragen Sie bequeme Kleidung und bringen Sie ein Handtuch (normale Größe), eine Plastikschüssel sowie eine Wolldecke oder Gymnastikmatte mit.

Noch vor wenigen Jahren waren alle Bemühungen darauf ausgerichtet, dass Bewohner*innen nicht stürzen, dass sie sich selbst keinen Schaden zufügen. Hierzu wurden nicht selten freiheitsentziehende Maßnahmen eingesetzt. Immer stand als Ziel der Schutz der Bewohner*innen im Vordergrund.
Angestrebte Sicherheit auf der einen Seite muss gegen das subjektive Erleben des betroffenen Menschen abgewogen und menschlich entschieden werden. Menschen mit Demenz leben in fortgeschrittenen Stadien in ihrer eigenen Welt und verstehen die Anforderungen des Alltags und der Mitarbeiter*innen oftmals nicht mehr. Pflegende geraten immer häufiger in das Spannungsfeld bei der Beantwortung der Fragen: Müssen wir hier handeln? Wie sieht ein richtiges und angemessenes Handeln aus? Das Erleben der Betroffenen muss künftig stärker in den Vordergrund rücken. Seele und Körper sind gleichermaßen zu beachten.

Inhaltliche Beschreibung:
- Wahrnehmung und häufige Grundbedürfnissebei Menschen mit Demenz
- Auswirkungen von FEM
- Grundsätzliche Forderungen hinsichtlich eines professionellen pflegerischen Handelns
- Hinweise im Grundgesetz, in der Charta der Rechte pflege- und hilfebedürftiger Menschen, im Expertenstandard Ernährungsmanagement vom DNQP
- Anforderungen an die Dokumentation zum Nachweis angemessenen Handelns
- Die ethische Fallbesprechung zur Klärung in schwierigen Situationen

Ziele der Fortbildung:
- Sie kennen und reflektieren die grundsätzlichen Ziele des Berufsfeldes "Pflege", Sie kennen die Inhalte der Charta der Rechte pflege- und hilfebedürftiger Menschen.
- Sie versetzen sich in Situationen, wie Bewohner*innen mit und/oder ohne Demenz sie erleben, wenn freiheitsentziehende Maßnahmen angewendet werden. Hierzu machen Sie eigene Erfahrungen.
- Sie wissen wie ein professioneller Analyse-, Abwägungs- und Entscheidungsprozess verläuft.
- Sie kennen die Erfordernisse in der Prozessplanung.

Methoden:
Textmethode, Vortrag, Gruppenarbeit, exemplarische Arbeit an eigenen Dokumentationen

Hinweis: Bitte bringen Sie eine Mütze, eine Sonnenbrille und einen Schal mit.

Durch schlüssige gerontopsychiatrische Pflege-und Betreuungskonzepte sowie deren Dokumentation kann der Grad der Selbständigkeit bei Menschen mit gerontopsychiatrischen Erkrankungen deutlich gemacht werden.Vorhandene Dokumentationssysteme sollten unter diesem Aspekt geprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Dies trägt zur Qualitätssicherung bei und lässt den MDK auf dieser Basis eine angemessene Bewertung vornehmen.

Inhaltliche Beschreibung:
- Pflegedokumentation im 6-phasigen und 4-phasigen Pflegeprozess unter gerontopsychiatrischen Aspekten
- Bedeutung und Synergieeffekte Pflegeplanungsprozess und Pflegebegutachtung in Pflegegraden durch den MDK mit dem Schwerpunkt Themenmodulen 2 und 3 des Begutachtungsverfahrens .
- Dokumentation unter Einbeziehung der Themen "Wohlbefinden, Beratung und Selbstbestimmung"
- Bedeutung gerontopsychiatrischer Leistungsstandards
- Formulierungshilfen zu den einzelnen Schritten des Pflegeprozesses unter Berücksichtigung der Prüfrichtlinien des MDK


Ziele der Fortbildung:
- Sie können im Pflegeplanungsprozess, unter Berücksichtigung der Richtlinien des MDK, den erhöhten Bedarf an Pflege und Betreuung bei gerontopsychiatrisch Erkrankten, deutlich machen.
- Sie sind in der Lage "Wohlbefinden, Beratung und Selbstbestimmung" zu dokumentieren.
- Sie sind mit Besonderheiten einer gerontopsychiatrischen Pflegeprozessplanung vertraut.

Methoden:
Fachlicher Input, Vortrag, Erfahrungsaustausch, Fallbeispiele, Diskussionen , Gruppenarbeit, Praxisbeispiele

Die veränderte Bewohnerstruktur in der stationären Altenpflege macht es erforderlich, sich zunehmend mit zwei Herausforderungen auseinanderzusetzen: dem Umgang mit dem Sterben und der Betreuung demenziell Erkrankter.

Inhaltliche Beschreibung:
Aus der Betreuung demenziell Erkrankter ergibt sich vordergründig ein Kommunikationsproblem, da der Zugang durch Sprache eingeschränkt ist. Den Begleiter*innen fällt es somit häufig schwer, die Wünsche und Bedürfnisse im Rahmen der Sterbebegleitung demenziell erkrankter Bewohner*innen zu erkennen. Zu einer angemessenen Versorgung im letzten Lebensabschnitt gehört unabdingbar ein Basiswissen über palliative Versorgung und Schmerzerkennung bei demenziell veränderten Menschen. Diese Fortbildung sensibilisiert für die Welt demenziell Erkrankter und berücksichtigt Aspekte der biographischen Pflege, der Angehörigenarbeit und einzelne Ansätze aus der palliativen Intervention. Insbesondere geht es auch um die Fragestellung, wie Menschen mit Demenz sich mit dem Sterben auseinandersetzen und wie Pflegende damit umgehen können.

Ziele der Fortbildung:
Diese Fortbildung sensibilisiert Sie für die Lebenssituation demenziell veränderter Menschen in der letzten Lebensphase und macht Sie mit den Schwerpunkten der palliativen Versorgung vertraut.

Die Anforderung an die Pflege und Betreuung von Senior*innen befindet sich im Umbruch. Neue Bedarfskonstellationen erfordern dabei neue Wege in Pflege und Betreuung anzuregen, zu unterstützen und Versorgungskonzepte zu implementieren. Insbesondere auch die Veränderung der demografischen Situation in der Pflege und die Entwicklung der Pflegebedürftigen schaffen dabei neue Bedarfskonstellationen.

Inhaltliche Beschreibung:
- Überblick über ambulante/stationäre Versorgungskonzepte und Unterstützungsangebote
- Anforderungen MDK und Expertenstandard
- Normalitätsprinzip
- Wohngruppenkonzept / Wohngruppenprinzip
- Pflege und Betreuungskonzepte
- Alternative Wohnformen im Alter- u. a. Quartierskonzepte
- Beratungskonzepte
- Implementierung von Konzepten
- Fallbeispiel-Projektimplementierung / Expertenstandard: Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz

Ziele der Fortbildung:
Sie erkennen die Notwendigkeit der Anpassung von Versorgungskonzepten an die Bedarfslage. Sie setzen sich auseinander mit vorhandenen Versorgungskonzepten in der stationären, ambulanten und teilstationären Versorgung. Sie erhalten Ausblicke und Einblicke über vorhandenen Möglichkeiten und zukünftige Notwendigkeiten neuer Konzepte von Senior*innen in unterschiedlichen Versorgungsbereichen.

Methoden:
Vortrag, Erfahrungsaustausch, Fallbeispiele, Diskussionen, Gruppenarbeit, Praxisbeispiele

Die Biographiearbeit ist eine wichtige Säule in der Pflege und Betreuung von alten Menschen; dies gilt insbesondere bei Menschen mit Demenz. Dabei kann nicht das blinde Sammeln von biographischen Informationen im Vordergrund stehen, entscheidend sind vielmehr eine empathische Haltung und die sinnvolle bewohnerorientierte Herangehensweise zur Verbesserung des Wohlbefindens der Betroffenen.

Inhaltliche Beschreibung:
- Das Modell des personzentrierten Ansatzes nach Tom Kitwood
- Welche Daten stützen die Persönlichkeit des/der Betroffenen?
- Integration des Modells nach Kitwood in die tägliche Arbeit
- Erstellung und Einsatz eines Genogramms im Rahmen der biographischen Arbeit

Ziele der Fortbildung:
Sie sind in der Lage,
- den Sinn von Biographiearbeit zu benennen,
- pflege- und betreuungsrelevante Biographien zu erstellen,
- das Modell von Tom Kitwood auf die Biographiearbeit anzuwenden,
- Genogramme zu erstellen.

Methoden:
Neben theoretischen Grundlagen sind praxisbezogene Übungen integrierter Bestandteil der Fortbildung.

"Lass dir helfen", sagte der Affe und setzte den Fisch sicher auf einen Baum.

In vielen Gesprächen in Pflege und Betreuung ist unsere Beratungs- und Problembearbeitungskompetenz gefordert. Wir möchten Bewohner*innen, Angehörigen, aber auch Kolleg*innen dabei helfen, Lösungen zu finden, die für die betroffene Person wirklich passen. Und dabei muss ein gut gemeinter Ratschlag für den Anderen noch lange nicht hilfreich und passend sein.
In diesem Seminar geht es darum zu lernen, wie professionelles Beraten und Problemlösen in Gesprächen gelingen kann. Damit können Sie auch in schwierigen Gesprächssituationen wie Konflikten mit dem/der Gesprächspartner*in in gutem Kontakt bleiben und zu einem tragfähigen Ergebnis kommen.

Inhaltliche Beschreibung:
- Kommunikation und Wahrnehmung
- "Beraten" und "Ratschläge geben" - Wo liegen die Unterschiede?
- Wie kann ich eine vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre aufbauen?
- Umgang mit der eigenen Ratlosigkeit in schwierigen Gesprächssituationen
- Umgang mit Abwehrverhalten des/der Gesprächspartner*in
- Typische "Konfliktfallen" erkennen und gegensteuern
- Möglichkeiten zur Deeskalation im Konflikt
- Mittel zur zielorientierten Gesprächssteuerung

Ziele der Fortbildung:
Sie entwickeln die Fähigkeit, Beratungsgespräche informativ und gleichzeitig wertschätzend zu gestalten sowie Sicherheit in schwierigen Gesprächssituationen zu behalten.

Immer wieder sind Reaktionen der Bewohner*innen auf Angebote und während Maßnahmen zu beachten. Sie geben Aufschluss darüber, ob der/die Betroffene mit diesen zufrieden ist oder ob er/sie sie ablehnt, ob sie zu Wohlbefinden oder Unbehagen beitragen. Bei Menschen, mit denen ein Gespräch möglich ist, ist diese Überprüfung einfach. Bei Betroffenen, die über diese Kompetenzen nicht mehr verfügen, entstehen oftmals Interpretationen oder Wertungen. In diesem Seminar soll es darum gehen, wie möglichst wertfrei beobachtet und wie anschließend die Beobachtungen wertfrei beschrieben werden können.

Inhaltliche Beschreibung:
- Beobachtung - wie geht das?
- Interpretation und Wertungen - wie entstehen diese? Wie lassen sie sich reduzieren?
- Richtiges Beschreiben
- Reflexion des eigenen Beobachtungsstandortes
- Austausch im Team in Übergaben, Teamgesprächen und Fallbesprechungen

Ziele der Fortbildung:
- Sie können Aussagen des/der Betroffenen im Originalton bzw. als Selbstaussage dokumentieren.
- Sie wissen, wie Sie Menschen mit gerontopsychiatrischen Erkrankungen oder Wachkoma-Betroffene beobachten und wie Sie Ihre gewonnenen Erkenntnisse beschreiben können, ohne zu werten.
- Sie können Ihren eigenen Beobachtungsbereich reflektieren, blinde Flecken erkennen und wissen, wie Sie diese im Team überwinden.
- Außerdem wird die Dokumentation von ZDF (Zahlen, Daten, Fakten) und ARD (Aber richtig dokumentieren) geübt.

Hinweis: Bitte bringen Sie einen Pflege- und Betreuungsbericht über einen Zeitraum von vier Wochen - kopiert und anonymisiert - mit.

Insbesondere in der Pflege von Menschen mit fortgeschrittener Demenz kommt es immer wieder vor, dass die Betroffenen die Körperpflege ablehnen und abwehren. Hieraus entsteht für die Mitarbeiter*innen, aber auch für den Betroffenen, eine sehr stressbelastete Situation.
Ein personenzentriertes Verständnis im Sinne des Ansatzes von Tom Kitwood kann helfen, diese Situationen zu entschärfen. Hierbei geht es um ein ganz eigenes Pflegeverständnis, nämlich eines aus der Perspektive der Betroffenen.
Das Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) fordert, Gewaltprävention in der Pflege nachzuweisen. Dazu gehört die "Körperpflege ohne Kampf bei Menschen mit Demenz". Hierbei gilt es, typische Bedingungen und Abläufe von "Kampfszenen" darzustellen, aber auch alternative Möglichkeiten aufzuzeigen, wie eben diese täglichen Kämpfe vermieden werden können.

Inhaltliche Beschreibung:
- Gründe für die Entstehung von "Kämpfen" mit zu Pflegenden
- Mythen der Körperpflege
- Rahmenbedingungen für eine Körperpflege ohne Kampf
- Pflege als Beziehungspflege
- Typische Situationen
- Personenorientierte Lösungen
- MDK-sicher dokumentieren

Ziele der Fortbildung:
Sie reflektieren Gründe für die Entstehung von Kampf bei der Körperpflege und lernen - im Sinne einer Gewaltprävention - Rahmenbedingungen und Handlungsmöglichkeiten kennen, um Kämpfe zu vermeiden und personenorientierte Lösungen zu finden.

Große körperliche Belastungen im Pflegealltag führen bei Mitarbeiter*innen in der Pflege nicht selten zu Rücken- und Gelenkschmerzen. Welche Bewegungen schädlich und welche schonend sind, wie beanspruchte Muskeln und Gelenke entspannt und gestärkt werden können - darum geht es in dieser Fortbildung.

Inhaltliche Beschreibung:
- Sie erfahren das angenehme Gefühl eines entspannten, aufrechten und beweglichen Rückens.
- Sie erlernen entscheidende Tipps, um eine gute Körperhaltung zu erhalten/optimieren.
- Sie werden abwechslungsreiche Möglichkeiten zum Gelenk und Bandscheiben schonendem Bewegen kennen lernen und ausprobieren.
- Sie trainieren zahlreiche Entlastungsvarianten, um Schmerzen zu reduzieren bzw. vorzubeugen.
- Sie erkennen Ihre persönlichen physischen und psychischen Stärken sowie Verbesserungsmöglichkeiten im Handling von hilfebedürftigen Personen und erweitern Bewegungs- und Transferfähigkeiten.

Ziele der Fortbildung:
Sie lernen innerlich und äußerlich eine gesundheitsfördernde Haltung einzunehmen, können Rücken und Gelenke in der täglichen Arbeit entlasten und verbessern Ihr Bewegungsrepertoire, um die eigene Gesundheit zu erhalten.



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