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Kursbereiche / Altenhilfe / Pflege / Versorgung

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In dieser Fortbildung erhalten Sie einen Einblick in die bereichernde Verbindung von Aromapflege und Basaler Stimulation® und in die positiven Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele.
Der Duft "umhüllt" den Menschen - und kann ihn bis zum letzten Atemzug erreichen - auch wenn verbale Kommunikation nicht mehr möglich ist. Dadurch eignen sich ätherische Öle in besonderem Maße, um das Wohlbefinden demenziell veränderter, schwerstkranker und sterbender Menschen zu steigern.
In der Basalen Stimulation® können ätherische Öle in die Pflegehandlung und Begleitung integriert werden und Sie können den Duft als Brücke zur Berührung einfließen lassen. Dies eröffnet die Möglichkeit, Bewohner*innen auf einer anderen Kommunikationsebene zu begegnen und ihre Wahrnehmungsfähigkeit und Lebensqualität zu fördern.

Inhaltliche Beschreibung:
- Grundlagen zur Aromapflege & Wirkung der ätherischen Öle
- Berührungsqualitäten in der Basalen Stimulation®
- Sensibilisierung und Achtsamkeit im Umgang mit Düften und Dufterinnerungen
- Einsatz von ätherischen Ölen in der Basalen Stimulation® (u.a. bei Waschungen, Einreibungen, oraler Stimulation und Dufterinnerung)
- Kennenlernen von ätherischen Ölen zur Aktivierung und Entspannung

Ziele der Fortbildung:
- Sie erfahren, welche Bedeutung Berührung, Duft und Geschmack für Schwerstkranke haben und können sie damit achtsam unterstützen.
- Sie kennen die wichtigsten ätherischen Öle in der Begleitung von Schwerstkranken und Menschen mit Demenz.
- Sie erlangen Sicherheit in der Anwendung von Basaler Stimulation® und Aromapflege und können damit das Wohlbefinden Ihrer Bewohner*innen fördern.

Methoden:
Integrierter Bestandteil ist das Ausprobieren verschiedener Möglichkeiten der Anwendung.

Hinweis:
Bitte tragen Sie bequeme Kleidung und bringen Sie ein Handtuch (normale Größe), eine Plastikschüssel sowie eine Wolldecke oder Gymnastikmatte mit.

"Das Vergangene ist nicht tot; es ist nicht einmal vergangen. Wir trennen es von uns ab und stellen uns fremd." Christa Wolf: "Kindheitsmuster"

Die Anforderungen und Veränderungen des Alterungsprozesses können traumatische Lebensereignisse erstmalig oder in erneuter Form ins Bewusstsein der Betroffenen treten lassen. Als Folge zeigen sich häufig für Außenstehende unverständliche Verhaltensweisen, die so gar nicht in das gewohnte Bild des mehr oder minder vertrauten Menschen zu passen scheinen.
Die Biographien älterer Generationen sind vielfach geprägt durch direkte und indirekte Kriegserlebnisse (Fronterlebnisse, Gefangenschaft, Bombennächte, Flucht und Vertreibung), aber auch durch NS-Verfolgung. Nicht zu unterschätzen sind ebenso die Kindheitserfahrungen aus Kriegs- und Nachkriegszeiten mit ihren bleibenden Auswirkungen und die Erfahrungen von häuslicher und sexualisierter Gewalt bei Frauen.

Inhaltliche Beschreibung:
Spezielles Wissen aus Gerontologie, Geschichte und Gedächtnisforschung kann Sie als professionelle Helfer*innen bei einem adäquaten Umgang mit alten traumatisierten Menschen unterstützen.
Darüber hinaus informieren wir auch zu Fragestellungen hinsichtlich der speziellen Auswirkungen traumatischer Erlebnisse für Menschen mit einer Demenzerkrankung und geben ebenfalls praxisrelevante Tipps für den Umgang mit den Betroffenen.
Als professionelle Helfer*innen stehen Sie häufig auch in Kontakt mit den Angehörigen, insbesondere den Töchtern und Söhnen traumatisierter alter Menschen. Der Aspekt der transgenerationalen Traumatisierung kann dabei immer wieder zum Tragen kommen. Mit der Vermittlung entsprechenden Hintergrundwissens und einer sensiblen Reflektion eigener biographischer Prägungen werden professionelle Kompetenzen gestärkt.

Ziele der Fortbildung:
Sie lernen typische traumatische Erfahrungen der heutigen älteren Generation und Auswirkungen von Traumata auf die Betroffenenen und deren Angehörige kennen und entwickeln eine verständnisvolle Grundhaltung. Außerdem kennen Sie mögliche Trigger und wissen diese adäquat zu berücksichtigen. Sie setzen sinnvolle Handlungsstrategien im Arbeitsalltag um.

Jede/r Bewohner*in mit einem erhöhten Sturzrisiko hat Anspruch auf eine Prophylaxe, die Stürze und Sturzfolgen minimiert. Mit der Umsetzung des Expertenstandards leistet Pflege dazu einen professionellen Beitrag. Freiheitseinschränkende Maßnahmen (FEM) gehören zu den schwersten Eingriffen in die Menschenrechte, die häufig bei Sturzgefährdung gerontopsychiatrisch Erkrankter eingesetzt werden. Im Projekt "ReduFix" konnte gezeigt werden, dass durch eine multifaktorielle Intervention auf einen Teil von körpernahen Fixierungsmaßnahmen ohne negative Konsequenzen für Heimbewohner*innen verzichtet werden kann.

Inhaltliche Beschreibung:
- Sturz und Sturzprophylaxe / Sturzerhebung
- Ursachen und Identifikation von Risikofaktoren für eine Sturzgefährdung
- Erkennen und Analyse auftretender Probleme, Erhebungsmethoden (Assessments) und Einschätzung unterschiedlicher Risikofaktoren
- Umsetzung von sturzprophylaktischen Maßnahmen bzw. Maßnahmen zur Kompensation von Gefährdungen sowie Interventionen bei Sturzereignissen
- Projekt "ReduFix/Präfix" des BMFSFJ mit Ziel, Inhalt und Haltung dieses Interventionskonzeptes zur Reduzierung von freiheitsentziehenden Maßnahmen bei Sturzgefahr und abwehrendem Verhalten

Ziele der Fortbildung:
- Sie sind befähigt, Betroffene zu informieren und zu beraten sowie eine systematische Sturzerfassung und -analyse durchzuführen.
- Sie kennen notwendige Screening- und Assessmentinstrumente.
- Sie können entsprechende Verfahren zur Prophylaxe führen und auswerten.
- Die Verbindung zum Pflegeprozess ist Ihnen bewusst und wird umgesetzt.
- Sie kennen das Projekt "ReduFix/Präfix" des BMFSFJ mit dem Ziel, Inhalt und Haltung dieses Interventionskonzeptes zur Reduzierung von freiheitsentziehenden Maßnahmen auch bei Sturzgefahr und abwehrendem Verhalten zu berücksichtigen.

Methoden:
Vortrag, Erfahrungsaustausch, Fallbeispiele, Diskussionen, Praxisbeispiele, DVD-Präsentationen, Arbeit mit Assessments

Das vorliegende Seminar wendet sich an Pflegefachkräfte, die die Fachweiterbildung in "Palliative Care" (160 Unterrichtseinheiten) absolviert haben. Im Rahmen des Seminars werden die gesammelten Erfahrungen im Umgang mit Palliative Care in den jeweiligen Einrichtungen reflektiert. Zudem erlernen Sie, wie Sie Palliative Care in der eigenen Einrichtung implementieren können, z.B. über palliative Fallarbeit und über Vernetzung mit externen Kooperationspartnern.
Darüber hinaus verknüpft das Seminar den Ansatz der Palliative Care mit dem neuen Nationalen Expertenstandard "Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz". Hierzu wird im Rahmen des Seminars vorgestellt, wie eine zu entwickelnde Verstehenshypothese (Prozessebene 2) mit Angeboten z.B. aus der Palliative Care verbunden werden können.

Inhaltliche Beschreibung:
- Gemachte Erfahrungen mit Palliative Care in der eigenen Einrichtung
- Formen der palliativen Fallarbeit
- Gemeinsam eine Verstehenshypothese entwickeln mithilfe der modifizierten STI-Methode
- Angebote aus der Palliative Care entwerfen gemäß der Verstehenshypothese

Ziele der Fortbildung:
- Sie tauschen Ihre Erfahrungen mit Palliative Care im Plenum aus.
- Sie erlernen die verschiedenen Methoden der palliativen Fallarbeit.
- In der Gruppe entwickeln Sie eine Verstehenshypothese für Personen mit fortgeschrittener Demenz.
- Sie lernen, wie Sie passend zur Verstehenshypothese, Angebote aus der Palliative Care erarbeiten können.

Die wohltuenden Eigenschaften der Düfte und Aromen eignen sich in besonderem Maße, um das Wohlbefinden demenziell veränderter, schwerstkranker und sterbender Menschen zu steigern. In dieser Fortbildung erhalten Sie einen Einblick in die Aromapflege und deren positive Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele und erleben beispielhaft praktische Umsetzungmöglichkeiten.

Inhaltliche Beschreibung:
- Theoretische Einführung zur Aromapflege
- Wirkungen von Aromapflege
- Wirkungen von Ölen und Aromen
- Kontraindikationen
- Aromapflege bei demenziell veränderten Menschen
- Aromapflege bei schwerstkranken und sterbenden Menschen

Ziele der Fortbildung:
Sie sind in der Lage, verschiedene Verfahren der Aromapflege im Rahmen der Pflege und Betreuung demenziell veränderter und schwerstkranker Menschen sinnvoll einzusetzen.

Methoden:
Integrierter Bestandteil sind praxisbezogene Übungen, die der Erprobung und Selbsterfahrung dienen.

Hinweis: Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, ein Handtuch sowie einen Waschlappen mit.

Noch vor wenigen Jahren waren alle Bemühungen darauf ausgerichtet, dass Bewohner*innen nicht stürzen, dass sie sich selbst keinen Schaden zufügen. Hierzu wurden nicht selten freiheitsentziehende Maßnahmen eingesetzt. Immer stand als Ziel der Schutz der Bewohner*innen im Vordergrund.
Angestrebte Sicherheit auf der einen Seite muss gegen das subjektive Erleben des betroffenen Menschen abgewogen und menschlich entschieden werden. Menschen mit Demenz leben in fortgeschrittenen Stadien in ihrer eigenen Welt und verstehen die Anforderungen des Alltags und der Mitarbeiter*innen oftmals nicht mehr. Pflegende geraten immer häufiger in das Spannungsfeld bei der Beantwortung der Fragen: Müssen wir hier handeln? Wie sieht ein richtiges und angemessenes Handeln aus? Das Erleben der Betroffenen muss künftig stärker in den Vordergrund rücken. Seele und Körper sind gleichermaßen zu beachten.

Inhaltliche Beschreibung:
- Wahrnehmung und häufige Grundbedürfnissebei Menschen mit Demenz
- Auswirkungen von FEM
- Grundsätzliche Forderungen hinsichtlich eines professionellen pflegerischen Handelns
- Hinweise im Grundgesetz, in der Charta der Rechte pflege- und hilfebedürftiger Menschen, im Expertenstandard Ernährungsmanagement vom DNQP
- Anforderungen an die Dokumentation zum Nachweis angemessenen Handelns
- Die ethische Fallbesprechung zur Klärung in schwierigen Situationen

Ziele der Fortbildung:
- Sie kennen und reflektieren die grundsätzlichen Ziele des Berufsfeldes "Pflege", Sie kennen die Inhalte der Charta der Rechte pflege- und hilfebedürftiger Menschen.
- Sie versetzen sich in Situationen, wie Bewohner*innen mit und/oder ohne Demenz sie erleben, wenn freiheitsentziehende Maßnahmen angewendet werden. Hierzu machen Sie eigene Erfahrungen.
- Sie wissen wie ein professioneller Analyse-, Abwägungs- und Entscheidungsprozess verläuft.
- Sie kennen die Erfordernisse in der Prozessplanung.

Methoden:
Textmethode, Vortrag, Gruppenarbeit, exemplarische Arbeit an eigenen Dokumentationen

Hinweis: Bitte bringen Sie eine Mütze, eine Sonnenbrille und einen Schal mit.

Durch schlüssige gerontopsychiatrische Pflege-und Betreuungskonzepte sowie deren Dokumentation kann der Grad der Selbständigkeit bei Menschen mit gerontopsychiatrischen Erkrankungen deutlich gemacht werden.Vorhandene Dokumentationssysteme sollten unter diesem Aspekt geprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Dies trägt zur Qualitätssicherung bei und lässt den MDK auf dieser Basis eine angemessene Bewertung vornehmen.

Inhaltliche Beschreibung:
- Pflegedokumentation im 6-phasigen und 4-phasigen Pflegeprozess unter gerontopsychiatrischen Aspekten
- Bedeutung und Synergieeffekte Pflegeplanungsprozess und Pflegebegutachtung in Pflegegraden durch den MDK mit dem Schwerpunkt Themenmodulen 2 und 3 des Begutachtungsverfahrens .
- Dokumentation unter Einbeziehung der Themen "Wohlbefinden, Beratung und Selbstbestimmung"
- Bedeutung gerontopsychiatrischer Leistungsstandards
- Formulierungshilfen zu den einzelnen Schritten des Pflegeprozesses unter Berücksichtigung der Prüfrichtlinien des MDK


Ziele der Fortbildung:
- Sie können im Pflegeplanungsprozess, unter Berücksichtigung der Richtlinien des MDK, den erhöhten Bedarf an Pflege und Betreuung bei gerontopsychiatrisch Erkrankten, deutlich machen.
- Sie sind in der Lage "Wohlbefinden, Beratung und Selbstbestimmung" zu dokumentieren.
- Sie sind mit Besonderheiten einer gerontopsychiatrischen Pflegeprozessplanung vertraut.

Methoden:
Fachlicher Input, Vortrag, Erfahrungsaustausch, Fallbeispiele, Diskussionen , Gruppenarbeit, Praxisbeispiele

Noch vor wenigen Jahren waren alle Bemühungen darauf ausgerichtet, alles zu tun, damit ein Mensch am Leben erhalten bleibt, dass er gesund bleibt und keinen weiteren Schaden erleidet - und dies unabhängig vom Willen des/der Betroffenen und ohne die vorhandene Lebensqualität und -fähigkeit zu hinterfragen.
Menschen mit Demenz leben in fortgeschrittenen Stadien in ihrer eigenen Welt und verstehen die Anforderungen des Alltags und der Mitarbeiter*innen oftmals nicht mehr. Pflegende geraten immer häufiger in das Spannungsfeld bei der Beantwortung der Fragen: Wie sieht ein richtiges und angemessenes Handeln aus? Wo ist der richtige Weg zwischen einem Fordern von Handlungen, dem Fördern von Autonomie im Bestimmen, Entscheiden und Handeln - und wann muss akzeptiert werden, dass der/die Betroffene etwas nicht möchte? In diesem Seminar geht es um "die richtigen Ziele und den richtigen Weg". Neben grundsätzlichen Schritten in der Entscheidungsfindung und in der Kooperation mit Angehörigen und Netzwerkpartnern wird es um die erforderliche Dokumentation gehen.

Inhaltliche Beschreibung:
- Die spezifische Situation des alten Menschen und häufig auftretende Probleme (nachlassender Hunger und Durst, Lebenssattheit bei sehr hohem Alter, Gewichtsabnahme)
- Grundsätzliche Forderungen hinsichtlich eines professionellen pflegerischen Handelns
- Hinweise im Grundgesetz, in der Charta der Rechte pflege- und hilfebedürftiger Menschen, im Expertenstandard Ernährungsmanagement vom DNQP, in den Richtlinien zur ärztl. Sterbebgleitung
- Anforderungen an die Dokumentation zum Nachweis eines angemessenen Handelns
- Der Aushandlungsprozess zwischen nachhaltiger Forderung und Förderung des/der Bewohner*in und dem Zulassen eines begonnenen Sterbeprozesses
- Die ethische Fallbesprechung zur Klärung in schwierigen Situationen

Ziele der Fortbildung:
- Sie kennen die grundsätzlichen Ziele des Berufsfeldes "Pflege", Sie kennen die Inhalte der Charta der Rechte pflege- und hilfebedürftiger Menschen.
- Sie wissen, wann und wie weit gehend das Selbstbestimmungsrecht beachtet werden muss und welche Klärungs- und Entscheidungsprozesse angewendet werden sollten, wenn ansonsten sinnvolle oder vorgeschriebene Handlungen nicht mehr durchgeführt werden.
- Sie wissen, wie sie mit den Themenfeldern der SIS und der Matrix bei Ablehnung umgehen müssen.
- Sie wissen, wie ein professioneller Analyse-, Abwägungs- und Entscheidungsprozess verläuft, kennen den Aushandlungsprozess mit den Angehörigen.
- Sie kennen die Erfordernisse in der Prozessplanung.

Bis zu 80 % der zu Betreuenden in Einrichtungen der Altenhilfe sind heute in unterschiedlichem Ausmaß psychisch, psychiatrisch und neurologisch erkrankt. Viele leiden unter Demenzen, depressiven Störungen, schizophrenen Psychosen oder Abhängigkeitserkrankungen.
Nicht nur in Einrichtungen der Gerontopsychiatrie sondern zunehmend in fast allen Bereichen der Altenhilfe benötigen Pflegende und Betreuende spezielle fachliche Kompetenzen, Kenntnisse über Krankheitsbilder, deren Symptome, therapeutische Maßnahmen als Anleitung zum konkreten Vorgehen am/an der Bewohner*in. Mit Engagement, intuitiven Handlungsstrategien und erheblichen Erfahrungswissen können immer wieder auftretende Defizite nicht vollständig kompensiert werden. Es besteht ein erheblicher Bedarf, dieser defizitären Situation wirksam zu begegnen, u.a. auch, um den Aufgaben der Zukunft in den Einrichtungen der Altenhilfe gerecht zu werden.

Inhaltliche Beschreibung:
- Klassifizierung psychiatrischer Erkrankungen
- Übersicht Psychosen
- Chronische exogene Psychosen/Demenzen (Morbus Alzheimer, Multiinfarktdemenz, Lewy-Körperchen-Demenz, Korsakow Syndrom, Frontotemporale Demenz FTD/ Morbus Pick)
- Moderne Demenzprävention
- DNQP Expertenstandard "Pflege von Menschen mit Demenz"
- Endogene Psychosen (manisch-depressive Erkrankungen im Alter)
- Schizophrenie im Alter
- Suchterkrankungen im Alter
- Aspekte der Pflege und Betreuung bei unterschiedlichen psychiatrischen Alterserkrankungen

Ziele der Fortbildung:
- Sie erwerben Wissen und Kenntnisse zu psychiatrischen Krankheitsbildern im Umgang mit Menschen im höheren Lebensalter.
- Sie kennen die Ursachen der Erkrankungen, die moderne Diagnostik, Symptome, Verlauf, Stadieneinteilung und Therapiemöglichkeiten.
- Sie können entsprechende pflegerische und betreuende Maßnahmen auswählen, einleiten und bewerten.
- Der DNQP Expertenstandard "Pflege von Menschen mit Demenz" wird in seiner inhaltlichen Darstellung und praktischen Umsetzung kommentiert.

Man schätzt allein in Deutschland vier bis sechs Millionen Betroffene, die an einer Depression leiden. Jeder siebte Depressive stirbt durch Selbsttötung. Im Alter leiden 20% der über 65-Jährigen unter Depressionen. 80% der älteren Menschen werden nur unzureichend behandelt.
Begleitung, Unterstützung, Pflege und Betreuung dieser Menschen stellen die Mitarbeiter*innen in der Altenhilfe täglich vor immer wieder neue Herausforderungen.

Inhaltliche Beschreibung:
- Die Fortbildung beschäftigt sich mit dem Krankheitsbild der Depression insbesondere im höheren Lebensalter. Das Thema Delir wird dazu abgegrenzt und dargestellt.
- Die Themen Suizid und Krisenintervention werden in ihrer Vielfältigkeit präsentiert.
- Besondere Schwerpunkte werden dabei auf die Krankenbeobachtung, auf eine entsprechende Dokumentation, die Zusammenarbeit mit dem multiprofessionellen Team sowie auf einen dem Krankheitsbild entsprechenden ganzheitlichen Umgang in der Altenpflege gelegt.

Ziele der Fortbildung:
- Sie aktualisieren Ihr Fachwissen zu den Themen Depressionen, Delir, Suizid und Krisenintervention.
- Sie erhalten notwendige Kenntnisse und Strategien im Umgang mit Betroffenen.
- In Krisensituationen können Sie professionell handeln und Maßnahmen sinnvoll einleiten.



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