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Anmeldung auf Warteliste 19AB2-1035: Mimik-Resonanz®: sehen und verstehen, was Bewohner*innen fühlen

Mo. 18.11.2019 (09:00 - 16:00 Uhr) - Di. 19.11.2019

Mimikresonanz® bedeutet, mimische Signale eines Menschen erkennen, richtig interpretieren und angemessen damit umgehen. Für den Erfolg von Gesprächen und zum Aufbau einer guten Beziehung ist es entscheidend zu erkennen, wie sich Ihr Gegenüber gerade fühlt. Diese Fähigkeit aufzubauen und zu vertiefen steht im Mittelpunkt dieser Fortbildung.
Mimikresonanz® speziell für Menschen mit Demenz unterstützt Sie bei der täglichen Pflege und Betreuung. Werden Gefühle Betroffener rechtzeitig erkannt und wird ihnen wertschätzend begegnet, fühlen Menschen sich in ihrem "So-Sein" bestätigt und Vertrauen entsteht.

Inhaltliche Beschreibung:
- Das Phänomen "Demenz" - Krankheitsbild
- Stand der Mimikforschung
- Test: Gefühle erkennen
- Das limbische System: unser Emotionszentrum
- Flucht oder Angriff? Ärger oder Angst!
- Erkennungsmerkmale der Mimik von Ärger und Angst
- Erkennungsmerkmale der Stimme von Ärger und Angst
- Erkennungsmerkmale der Körpersprache von Ärger und Angst
- Erkennungsmerkmale des Sprachstils von Ärger und Angst
- Prozessorientiertes Nutzen von emotionalen Signalen
- Signale nutzen, um die Resonanz zum/zur Gesprächspartner*in zu stärken
- Kommunikationswege für Menschen mit Demenz
- Transfer in die tägliche Praxis
- Verknüpfung mit dem Pflege- und Betreuungsprozess

Ziele der Fortbildung:
Die Teilnehmer*innen verbessern ihre Fähigkeit, eigene Gefühle und die Gefühle anderer wahrzunehmen, sie in ihrer Komplexität zu verstehen und dadurch in Beziehung zu treten.

Feiern macht Freude, ist aber auch mit vielen Vorarbeiten verbunden. Eine gute Planung sorgt für gutes Gelingen eines Festtages.

Inhaltliche Beschreibung:
In diesem Seminar werden Konzepte für die Gestaltung von Festen im Jahreskalender vorgestellt und gemeinsam weiterentwickelt. Dabei geht es auch darum, Bewohner*innen mit und ohne Demenz bei den Vorbereitungen miteinzubeziehen. Folgende Themen stehen im Mittelpunkt:
- Komplette Planung verschiedener Feste nach Jahreszeit (von der Planung bis zur Nachbereitung)
- Texte, Gedichte, Lieder, Musik passend zum Fest
- Dekorationsmöglichkeiten für den Festraum und die Tische
- Kreativarbeiten - praktisch erprobt
- Angebote für das leibliche Wohl passend zum Festthema

Ziele der Fortbildung:
Die Teilnehmer*innen lernen Möglichkeiten der Fest- und Feiergestaltung kennen und können selbst mit den erarbeiteten Ideen zum Gelingen eines Festes beitragen.

Methoden:
Planungen verschiedener Feste im Jahresverlauf werden vorgestellt und zusammen mit den Teilnehmer*innen weiterentwickelt. Fertige Konzepte zu den Themen werden den Teilnehmer*innen zum Mitnehmen überlassen.

Hinweis:
Bitte bringen Sie zum Seminar eine Schere, Flüssigklebstoff und - wenn vorhanden - eine Zackenschere mit.

Zahlreiche Veröffentlichungen zeigen, dass es möglich ist, demenziell veränderte Bewohner*innen durch Bewegung zu aktivieren. Es ist sogar eine zusätzliche Möglichkeit, die Ressourcen dieser Bewohnergruppe zu stärken, wenn entsprechende Angebote kontinuierlich durchgeführt werden.

Inhaltliche Beschreibung:
Wir wollen Sie während dieser Fortbildung ermutigen, sich neue Wege der Aktivierung zu erschließen - durch Vielfalt und Intensität. Im Vordergrund des Programmes steht Förderung der Motorik, Sensomotorik und der Kognition durch aktive Bewegung. Dafür nutzen wir Alltagsgegenstände und Bilder sowie einige spannende Kleingeräte, die Ihnen die Arbeit erleichtern. Sie als Leitung der Gruppe haben später die Möglichkeit, die Intensität der Übungen durch verschiedene Schwierigkeitsgrade zu steuern. Diese Fortbildung gibt Ihnen Anregungen, um ein inhaltliches Konzept für Ihre Bewegungsangebote zu erstellen.

Ziele der Fortbildung:
Die Teilnehmer*innen kennen das Zusammenspiel von Bewegung und Kognition.
Sie sind in der Lage, adäquate Bewegungsangebote für demenziell veränderte Menschen in ihren Einrichtungen zu entwickeln und umzusetzen.

Methoden:
Integrierter Bestandteil sind praxisbezogene Übungen, die der Erprobung und der Einübung dienen.

Hinweis:
Die Teilnehmer*innen werden gebeten, zum Seminar bequeme Kleidung mitzubringen.

Tanzen ist eine natürliche Bewegungsform, die vielfältige Fähigkeiten fördern kann - von Kreativität, über Koordination und Herz-Kreislauf-Leistung bis zu Kommunikation und Ausdruck. Je nach Umsetzung kann Tanzen (auch im Sitzen) Heilungsprozesse unterstützen, und deswegen wird dieser Bewegungsform bei älteren Menschen eine große Bedeutung zugeschrieben.
In diesem Seminar erfahren Sie Wissenswertes über die Methodik und Durchführung von tänzerischen Bewegungseinheiten und erlernen einige Sitztänze, die Sie direkt in Ihrer praktischen Arbeit gebrauchen können. Auch das Entwickeln von eigenen Sitztänzen wird geübt, so dass Ihrer Kreativität genug Raum gegeben wird.

Inhalte:
- Zielsetzung und Aufbau der Bewegungseinheiten in den Pflegeheimen
- Didaktische und methodische Hintergründe bei Sitztänzen
- Klärung der Grundbegriffe wie z.B.: Grundschlag, Takt, Rhythmus
- Musikalische Biographie und Umgang mit individuellem "Musikbedürfnissen"
- Auswirkungen von Krankheiten auf die Bewegungsumsetzung
- Umgang mit Korrekturen in der Gruppe
- Auswahl von kleinen Handgeräten bzw. Accessoires
- Sitztänze erproben, erlernen, entwickeln
- Praktische Beispiele für den Arbeitsalltag

Ziele der Fortbildung:
Die Teilnehmer*innen erkennen die Möglichkeiten, mittels Tanz und Sitztanz positiv auf Gesundheit und das Wohlbefinden älterer Menschen einzuwirken. Sie sind in der Lage, passende Aktivierungseinheiten für diese Zielgruppe auszuwählen und zu gestalten.

Mitfühlende Berührung ist die ursprünglichste Art und Weise durch die wir unterstützend und beruhigend auf Menschen einwirken können - besonders dann, wenn diese über die verbale Ebene - wie z.B. bei demenziellen Veränderungen - nicht mehr gut zu erreichen sind. Mit den "Begleitenden Händen" - einer einfachen aber effektiven Form der Akupressur - können Mitarbeiter*innen aus Pflege und Betreuung bereits intuitiv eingesetzte Berührungen mit Hilfe des Erfahrungswissens der chinesischen Medizin präzisieren und so sanft Einfluss auf verschiedene, häufig auftretende Symptome nehmen.

Inhaltliche Beschreibung:
- Allgemeine theoretische Einführung in die Akupressur
- Praktische Einführung in das Konzept "Begleitende Hände"
- Punkte zur Symptomlinderung bei Angst, Unruhe, Schmerz, Kreislaufinstabilität, erschwerter Atmung, Obstipation/Diarrhoe
- Umsetzung und Integration in unterschiedliche Pflege- und Betreuungssituationen
Alle Behandlungen werden gegenseitig ausprobiert, so das deren wohltuende und Stress reduzierende Wirkung sofort am eigenen Leib erfahren werden kann.

Ziele der Fortbildung:
Die Teilnehmer*innen lernen, bei der Arbeit mit alten, demenziell veränderten oder sterbenden Menschen kurze, erprobte Akupressurbehandlungen für häufig auftretende Symptome, sicher anzuwenden.

Methoden der Fortbildung:
Impulsvorträge, Demonstrationen, Selbsterfahrung, eigenes und gegenseitiges Behandeln, Erfahrungsaustausch

Hinweis:
Die Teilnehmer*innen werden gebeten, Isomatte, Bettlaken, Decke, Kissen, bequeme Kleidung und dicke Socken mitzubringen.

In immer mehr Altenpflegeeinrichtungen spielt Naturerfahrung eine Rolle im Alltag der Bewohner*innen, sei es die Bewegung an frischer Luft, die Erinnerung an das Kartoffelfeuer oder die Aktivierung mit Gräsern, Blättern und Früchten in der Einzelbetreuung am Krankenbett.
Naturwahrnehmungen stimulieren die Sinne. Sie mobilisieren, aktivieren und orientieren dementiell veränderte Menschen. Das Naturerlebnis wird zu einem "Raum" für Erinnerungen, Stimmungen, Gefühle und Bedürfnisse und eröffnet Kommunikationsmöglichkeiten. Darüber hinaus fördert es Freude und Spaß, es hat eine anregende und wohltuende Wirkung auf Körper, Geist und Seele.

Inhaltliche Beschreibung:
Im Rahmen dieses Workshops werden den Teilnehmer*innen Ideen, Tipps und Anregungen für Beschäftigungsangebote mit Naturmaterialien im Herbst vermittelt.

Ziele der Fortbildung:
Die Teilnehmer*innen erweitern ihr Repertoire an Beschäftigungs- und Aktivierungsmöglichkeiten im Sinne von Naturerlebnissen.

Methoden:
Theoretische Einführung, praktische Übungsphasen zur Sinneswahrnehmung und Gestaltung mit Naturmaterialien, Naturerfahrungen als Kommunikationsanlass, Erfahrungsaustausch

Hinweis:
Die Teilnehmer*innen werden gebeten, wetterfeste Kleidung, einen Fotoapparat bzw. Handy mit Fotofunktion und einen Beutel für Naturmaterialien mitzubringen.

fast ausgebucht 19AB2-1330: Umgang mit herausforderndem Verhalten und Deeskalation

Di. 26.11.2019 (09:00 - 16:00 Uhr) - Mi. 27.11.2019

Empathie ist die Fähigkeit, eigene Gefühle und Gefühle anderer Menschen wahrzunehmen. In der Begegnung mit Menschen und vor allem mit Menschen mit einer demenziellen Krankheit ist diese Fähigkeit eine Grundlage der Kommunikation.

Inhaltliche Beschreibung:
- Krankheitsbild Demenz
- Kommunikationswege mit dementiell veränderten Menschen
- Wertschätzende Begegnungen
- Was bedeutet "herausforderndes Verhalten"?
- Möglichkeiten der Deeskalation
- Fallbesprechungen

Ziele der Fortbildung:
Die Teilnehmer*innen erweitern ihr Wissen über das Krankheitsbild Demenz. Sie lernen Grundlagen der empathischen Kommunikation und Möglichkeiten der Deeskalation bei herausforderndem Verhalten kennen.

Frau Müller ist friedlich in ihrem Sessel eingeschlafen. "Sie hat doch noch beim Frühstück neben mir gesessen!" weint ihre Mitbewohnerin Frau Schmidt. Eine andere Mitbewohnerin faltet ihre Hände und Herr Meyer erzählt von der Beerdigung seiner Mutter, die eine "schöne Leich'" war... Mitten drin sitzt die Betreuungskraft Frau Allesgut, innerlich angespannt und bemüht, die Situation in den Griff zu bekommen.
Tod und Sterben sind in der Gesellschaft Tabuthemen - sie gehören jedoch zum Alltag im Leben alter Menschen, in Altenpflegeeinrichtungen und in der Arbeit von Pflegediensten. Je älter ein Mensch wird, um so bewusster wird das herannahende Lebensende. Menschen ziehen Bilanz, erinnern sich an Verlusterfahrungen oder beschäftigen sich mit dem Tod und was danach (vielleicht) kommt. Sie brauchen einfühlsame Zuhörer*innen und Raum für eigene "Lebensendthemen".

Inhalte der Fortbildung:
- Wie reagieren Menschen auf die Themen Sterben und Tod?
- Wie können Sterbende, Bewohner*innen und Angehörige begleitet werden (Gespräche, Gesten, Haltung)?
- Symbole und Rituale, die das Sterben, den Tod und die Erinnerung begleiten
- Eigener Umgang mit dem Thema, Psychohygiene

Ziele der Fortbildung:
- Tod und Sterben als Kommunikationsanlässe nutzen
- Auseinandersetzung mit Vorstellungen über das Sterben, den Tod und das Leben
- Kennenlernen von Symbolen am Lebensende
- Gestalten von Erinnerungsritualen

Methoden der Fortbildung:
Theoretische Einführung, praktische Übungsphasen zum Einsatz von Symbolen, Ritualen und Kommunikationsübungen

Während noch vor 15 Jahren die Aufgabe der Mitarbeiter*innen der sozialen Betreuung in der stationären Altenpflege darin bestand, für kulturelle und beschäftigende Angebote zu sorgen und hierbei vor allem ressourcenstarke, rüstige Senior*innen als Zielgruppe anzusprechen, zeigen sich in den letzten Jahren starke Veränderungen und Anforderungen an dieses Handlungsfeld. Durchschnittlich 60-80 % aller Bewohner*innen eines Heims sind an Demenz erkrankt, fast jede/r leidet an multimorbiden Zuständen. In vielen Fällen kann der/die Betroffene aufgrund stark reduzierter Ressourcen nicht mehr an Gruppenangeboten teilnehmen und bedarf hier einer Kleingruppen- oder Einzelbetreuung. Ähnliche Probleme zeigen sich im Bereich der Bettlägerigen.
Auch die Anforderungen, die der MDK an die Berufsgruppe der sozialen Betreuung stellt, haben sich verändert. Angebote sollen zielgruppenspezifisch, an die individuelle Bedürfnis- und Problemsituation der Betroffenen angepasst sein. Hierbei werden die gleichen Anforderungen an die Planung, Organisation, Durchführung und Auswertung der sozialen Angebote gestellt, wie sie sich in der Pflege finden: Kein Angebot ist zufällig, sondern folgt den Regeln und Prozessschritten der Pflegeprozessplanung, findet geplant, zielgerichtet, strukturiert und bewertet statt.
Das Seminar will hier die Entwicklung von Kernkompetenzen ermöglichen, indem die Grundlagen der Betreuungsprozessplanung vermittelt und kleine Übungsschritte vorgenommen werden.

Inhaltliche Beschreibung:
- Anforderungen durch den MDK
- Der Regelkreis einer professionellen Planung und -dokumentation
- Besondere Schwerpunkte der sozialen Betreuung
- Anforderungen bei spez. Zielgruppen (Menschen mit Demenz, Bettlägerigkeit, in der Palliativsituation)
- Gruppenangebote - Einzelangebote: Wann ist was sinnvoll?
- Vernetzung sozialer Angebote zwischen Pflege, Sozialem Dienst und Betreuungskräften nach § 43b SGB XI (Zuständigkeiten, Aufgaben)
- Die Fallbesprechung als geeignete Methode zur kollektiven Planung und Auswertung
- Anforderungen in den einzelnen Schritten der Prozessplanung: Übungen
- Spezifische Anforderungen im Betreuungsbericht: Formulierungsübungen

Ziele der Fortbildung:
Die Teilnehmer*innen:
- kennen die Anforderungen, die an eine professionelle Betreuungsplanung gestellt werden
- kennen die Anforderungen an die einzelnen Prozessschritte, die für eine individuelle, bewohnerorientierte Betreuungsplanung erforderlich sind
- nehmen erste Reflexionen anhand eigener mitgebrachter Planungen und Dokumentationen vor und üben in kleinen Anwendungen
- erkennen ihre vorhandenen Kompetenzen und können Optimierungshandlungen planen.

Plätze frei 20AB2-1035: Mimik-Resonanz®: sehen und verstehen, was Bewohner*innen fühlen

Di. 28.04.2020 (09:00 - 16:00 Uhr) - Mi. 29.04.2020

Mimikresonanz® bedeutet, mimische Signale eines Menschen erkennen, richtig interpretieren und angemessen damit umgehen. Für den Erfolg von Gesprächen und zum Aufbau einer guten Beziehung ist es entscheidend zu erkennen, wie sich Ihr Gegenüber gerade fühlt. Diese Fähigkeit aufzubauen und zu vertiefen steht im Mittelpunkt dieser Fortbildung.
Mimikresonanz® speziell für Menschen mit Demenz unterstützt Sie bei der täglichen Pflege und Betreuung. Werden Gefühle Betroffener rechtzeitig erkannt und wird ihnen wertschätzend begegnet, fühlen Menschen sich in ihrem "So-Sein" bestätigt und Vertrauen entsteht.

Inhaltliche Beschreibung:
- Das Phänomen "Demenz" - Krankheitsbild
- Stand der Mimikforschung
- Test: Gefühle erkennen
- Das limbische System: unser Emotionszentrum
- Flucht oder Angriff? Ärger oder Angst!
- Erkennungsmerkmale der Mimik bei Ärger und Angst
- Erkennungsmerkmale der Stimme bei Ärger und Angst
- Erkennungsmerkmale der Körpersprache bei Ärger und Angst
- Erkennungsmerkmale des Sprachstils bei Ärger und Angst
- Prozessorientiertes Nutzen von emotionalen Signalen
- Signale nutzen, um die Resonanz zum/zur Gesprächspartner*in zu stärken
- Kommunikationswege für Menschen mit Demenz
- Transfer in die tägliche Praxis
- Verknüpfung mit dem Pflege- und Betreuungsprozess

Ziele der Fortbildung:
Sie verbessern Ihre Fähigkeit, eigene Gefühle und die Gefühle anderer wahrzunehmen, sie in ihrer Komplexität zu verstehen und dadurch in Beziehung zu treten.

Der Zugang zu einem speziell entwickelten Online-Training ist kostenfrei enthalten.



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