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Anmeldung möglich 20AB2-1036: Mimik-Resonanz®: sehen und verstehen, was Bewohner*innen fühlen

Mi. 16.09.2020 (09:00 - 16:00 Uhr) - Do. 17.09.2020

Mimikresonanz® bedeutet, mimische Signale eines Menschen erkennen, richtig interpretieren und angemessen damit umgehen. Für den Erfolg von Gesprächen und zum Aufbau einer guten Beziehung ist es entscheidend zu erkennen, wie sich Ihr Gegenüber gerade fühlt. Diese Fähigkeit aufzubauen und zu vertiefen steht im Mittelpunkt dieser Fortbildung.
Mimikresonanz® speziell für Menschen mit Demenz unterstützt Sie bei der täglichen Pflege und Betreuung. Werden Gefühle Betroffener rechtzeitig erkannt und wird ihnen wertschätzend begegnet, fühlen Menschen sich in ihrem "So-Sein" bestätigt und Vertrauen entsteht.

Inhaltliche Beschreibung:
- Das Phänomen "Demenz" - Krankheitsbild
- Stand der Mimikforschung
- Test: Gefühle erkennen
- Das limbische System: unser Emotionszentrum
- Flucht oder Angriff? Ärger oder Angst!
- Erkennungsmerkmale der Mimik bei Ärger und Angst
- Erkennungsmerkmale der Stimme bei Ärger und Angst
- Erkennungsmerkmale der Körpersprache bei Ärger und Angst
- Erkennungsmerkmale des Sprachstils bei Ärger und Angst
- Prozessorientiertes Nutzen von emotionalen Signalen
- Signale nutzen, um die Resonanz zum/zur Gesprächspartner*in zu stärken
- Kommunikationswege für Menschen mit Demenz
- Transfer in die tägliche Praxis
- Verknüpfung mit dem Pflege- und Betreuungsprozess

Ziele der Fortbildung:
Sie verbessern Ihre Fähigkeit, eigene Gefühle und die Gefühle anderer wahrzunehmen, sie in ihrer Komplexität zu verstehen und dadurch in Beziehung zu treten.

Der Zugang zu einem speziell entwickelten Online-Training ist kostenfrei enthalten.

Gewalt ist ein Thema, das immer wieder in den Medien auftaucht und grundsätzlich große Aufmerksamkeit erfährt. Gewalt gegen Frauen oder Kinder beispielsweise wird bereits mit großem Engagement bekämpft. Noch stiefmütterlich wird bislang das Thema "Gewalt gegenüber älteren und pflegebedürftigen Menschen" behandelt.
Gerade ältere und pflegebedürftige Menschen sind aufgrund von Abhängigkeitsverhältnissen und Hilfebedarf besonders gefährdet, Opfer von Gewalt zu werden. Ältere, pflegebedürftige Menschen (und hier insbesondere an einer Demenz erkrankte Senior*innen) haben meist nicht die Möglichkeit, ihre Stimme zu erheben und problematisches Verhalten an geeigneter Stelle zu melden.

Inhaltliche Beschreibung:
- Ursachen und Gründe für Gewaltsituationen
- unterschiedliche Gewaltebenen
- herausforderndes Verhalten bei Menschen mit Demenz
- sexuelle Belästigung
- Handlungsmöglichkeiten / Prävention

Ziele der Fortbildung:
Sie lernen eigene Belastungsursachen sowie Wege kennen, um Stress abzubauen. Es wird praxisnah vermittelt, wie in konkreten Situationen auf Gewalthandlungen reagiert werden kann, wobei auch die besondere Situation dementer Bewohner*innen berücksichtigt wird.
Sie lernen, dass Gewalt sowohl von Mitarbeiter*innen auf Bewohner*innen ausgeübt werden kann, als auch von Bewohner*innen auf Mitarbeiter*innen sowie Mitbewohner*innen. Handlungsweisen für beide Ebenen werden vermittelt - dies beinhaltet auch den Umgang mit herausforderndem Verhalten bei Demenz und sexueller Belästigung.

Methoden:
Nach einer Begriffsbestimmung und Hinweisen auf die wichtigen (pflege-)gesetzlichen Rahmenbedingungen und Vorgaben werden praxisnah die Gewaltebenen vorgestellt. Praxisbeispiele und Problemschilderungen aus Ihrem Arbeitsumfeld können im Seminarverlauf aufgegriffen und Lösungen entwickelt werden.

Gute Pflege zeichnet sich nicht nur durch Wissen und Können der Fachkräfte aus. Individuelle Pflege wird durch persönliche Haltung und Akzeptanz der Verschiedenheit von Menschen gesichert. Dieses Seminar soll dazu beitragen, den Diversity-Ansatz für die Zielgruppe LGBT in Ihrer Einrichtung umzusetzen. Spätestens seit der Berliner Pflegekonferenz 2018 ist das Thema Geschlechtervielfalt in der Langzeitpflege angekommen. Lernen Sie diese Zielgruppe besser kennen und tragen Sie zur Umsetzung kultursensibler Pflege bei.

Inhaltliche Beschreibung:
- Was bedeutet LGBT?
- Geschichtlicher Rückblick
- Besonderheiten zur Gesundheitssituation der verschiedenen Gruppen
- Individuelle Lebensrealitäten in der Biographie berücksichtigen
- Rollenbilder verstehen
- Eigene Formen von Kultur (Musik, Film, Unterhaltung, Kommunikation) kennen lernen
- Soziale Beziehungen / Familienbeziehungen richtig einordnen
- Kultursensible und individuelle Pflege und Betreuung planen und umsetzen

Ziele der Fortbildung:
Sie werden sensibilisiert für LGBT und können dadurch besser auf die individuellen Bedürfnisse von pflegebedürftigen Menschen dieser Gruppen einzugehen. Sie lernen, Gesprächsbereitschaft zu signalisieren, wenn Sie durch biographische Aspekte darauf aufmerksam werden. Sie wissen um die geschichtlichen Zusammenhänge und die gesellschaftlichen Bedingungen und stellen eine menschenwürdige Versorgung ohne Diskriminierung sicher. Ihre eigene reflektierte Einstellung zu diesem Thema berücksichtigt eine vielfältige Identitätsentwicklung und ermöglicht den Bewohnern*innen, gesellschaftliche Sichtbarkeit auch in der Einrichtung zu (er)leben. Sie können Familienbeziehungen einordnen und ermöglichen den Erhalt sowie den Neuerwerb sozialer Kontakte. Ihr Wissen über andere Rollenbilder, Beziehungen, Freizeiterleben und veränderte Gesundheitssituationen lassen kultursensible Pflege für die Zielgruppe LGBT gelingen.

Immer mehr demenziell veränderte Menschen ziehen in unsere Pflegeheime ein und benötigen Beschäftigungsangebote, die individuellen Bezug auf die Vergangenheit der Bewohner*innen nehmen. Eine immer größer werdende qualitative Anspruchshaltung, das Gebot der individuellen Betreuung, trifft hierbei auf zeitlich eng begrenzte Ressourcen.
Die Lösung: Aktivierungsmöglichkeiten, die ohne lange Vorbereitungszeit, quasi "im Handumdrehen" angewendet werden können und den Bewohner*innen wichtige biographische Impulse geben - als Halt in einer Welt, die von der immer stärker werdenden Desorientierung der Betroffenen geprägt ist.

Inhaltliche Beschreibung:
Vermittelt werden praxisnahe Beschäftigungsinhalte, die für Kurzaktivierungen von dementen Bewohner*innen geeignet sind. Die Aktivitäten lassen sich von allen Mitarbeitergruppen, egal ob Pflege oder Betreuung, mühelos umsetzen und in den Arbeitsalltag integrieren. Selbst ehrenamtlich Tätige und Angehörige können in die Maßnahmen eingeführt werden und diese im Anschluss selbständig durchführen.
Sämtliche vorgestellten Methoden kommen ohne zeitraubende Vorbereitung aus und berücksichtigen auch die besonderen Anforderungen dementer Bewohner*innen - beispielsweise die verminderte Konzentrationsfähigkeit.

Ziele der Fortbildung:
Die Praxisnähe und Realisierbarkeit der Aktivitäten ist hierbei eindeutig oberstes Gebot: Gerade die begrenzten Zeitressourcen der Mitarbeiter*innen werden berücksichtigt, so dass das neu Gelernte direkt im Berufsalltag angewendet werden kann.

Farben drücken Lebensgefühle aus: Glück, Freude oder Trauer können auf diese Weise mitgeteilt werden. Menschen können in gelöster Atmosphäre beim Malen die Probleme des Alltags für eine Weile vergessen.
Durch das kreative Gestalten und die am Ende entstandenen Bilder können Gefühle der Zufriedenheit ausgelöst werden. Das gemeinsame Malen fördert außerdem die Wertschätzung untereinander: Alle Teilnehmenden haben etwas geschaffen.

Inhaltliche Beschreibung:
Sie lernen Malen als Beschäftigungsangebot kennen, um Lebensfreude zu vermitteln und demenziell veränderten Menschen eine Möglichkeit zu Sinneserfahrungen zu ermöglichen, zu "zielgerichteter" Aktivität und zu einem Schritt aus der Isolation. Wenn Sie mit demenziell veränderten Menschen Malangebote durchführen, ist es wichtig, sich auf die Welt der Malenden einlassen können und eigene Bedürfnisse zurückstellen.

Ziele der Fortbildung:
Sie wissen um die positiven Wirkungen von Malangeboten. Sie sind in der Lage, entsprechende Angebote in Ihren Einrichtungen zu planen und zu begleiten. Sie erkennen Wege zu einem wertschätzenden behutsamen Begleiten der Malenden.

Hinweis: Erfahrungen oder Kenntnisse in der Malerei sind für diese Fortbildung nicht erforderlich, jedoch sollte die Bereitschaft vorhanden sein, sich auf neue Erfahrungen einzulassen.

Pflegeeinrichtungen sind bezüglich der Beschäftigungsinhalte überwiegend auf Frauen ausgerichtet. Eine Zunahme männlicher Bewohner bedingt eigenständige Angebote, die sich an den Biographien und geschlechtsspezifischen Interessen der älteren Senioren orientieren. Die Fortbildung soll insbesondere zur Errichtung einer sinnvollen Angebotsstruktur für männliche Bewohner befähigen.

Inhaltliche Beschreibung:
Einführend wird zunächst ein Überblick über die Ursachen gegeben, die zu einer "Feminisierung" der Beschäftigungsstruktur führen. Mögliche Zukunftsszenarien werden in den Blick genommen. Das richtige Planen wird ebenfalls vermittelt, so dass die Angebote auch jederzeit auf die Zielgruppe ausgerichtet sind. Konkrete Angebotsideen für die Betreuungspraxis runden das Tagesseminar ab.
Die Fortbildung gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre bisherigen Erfahrungen mit hauptsächlich an männliche Bewohner gerichteten Beschäftigungsinhalte und -methoden zu reflektieren und sich untereinander auszutauschen.

Ziele der Fortbildung:
- Sie können die eigene Beschäftigungsplanung bzgl. deren Angemessenheit überprüfen und die Planung künftig an der konkreten Bewohnerstruktur ausrichten.
- Sie erkennen die Herausforderungen der heutigen und zukünftigen Betreuungsleistung von älteren Menschen.
- Sie lernen viele sinnvolle Beschäftigungsinhalte für männliche Bewohner kennen, die in der Berufspraxis eingesetzt werden können.

Methoden:
Das Seminar gibt durch viele Praxisbeispiele zahlreiche Anregungen für an männliche Bewohner gerichtete Angebote. Durch Erprobung und Einübung der Inhalte wird die umgehende Anwendung des Gelernten im Berufsalltag gefördert. Grundsätzliches theoretisches Wissen zur angemessenen Beschäftigungsplanung rundet das Seminar ab.

Ein Leben ohne Musik? Für viele Menschen ist das nicht vorstellbar, denn Musik ist ein selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft und bedeutet für den Einzelnen oft ein großes Glück, eine große Bereicherung. Wieso das so ist und welche Bedeutung dieser Umstand für die Altenpflege haben kann, ist Thema dieses Seminars.

Inhaltliche Beschreibung:
Die vielfältigen Möglichkeiten des Mediums Musik haben sich auch in der Altenhilfe bewährt. Dem Hören von Musik, dem gemeinsamen Spielen von Instrumenten, der Bewegung zu Klängen und vor allem dem Singen von Liedern kommt in der Altenarbeit eine wichtige Bedeutung zu. Diese Tätigkeiten können u. a. dem Kontaktaufbau und der Verständigung mit kommunikationseingeschränkten Menschen dienen, sie fördern die Ausdrucksfähigkeiten, regen das seelische Erleben an und können Lebensqualität steigernde Wirkung haben. Die Fortbildung veranschaulicht, wie Musik in der Altenarbeit zielgerichtet eingesetzt und genutzt werden kann, und macht mit unterschiedlichen Möglichkeiten musikalischer Aktivitäten bekannt.

Ziele der Fortbildung:
- Sie erfahren die Bedeutung musikalischer Aktivitäten anhand eigener musikalischer Aktivität und übertragen diese Erfahrungen auf Ihren Arbeitsbereich.
- Sie lernen Möglichkeiten musikalischer und musiktherapeutischer Tätigkeit mit alten Menschen kennen und werden für deren Anwendung sensibilisiert.
- Sie erweitern Ihr eigenes musikalisches Handlungsspektrum für Ihre Arbeit in der Altenhilfe.

Methoden:
- Praktische Übungen mit Instrumenten, mit der Stimme, mit Bewegungen
- Inhaltliche Arbeit anhand von Fallbeispielen

Frau Schulz schmettert begeistert ihren Lieblingsschlager und Herr Maier summt leise "Viel Glück und viel Segen". Musik und Singen sind Grundformen menschlicher Kommunikation. Sie aktivieren Hirn und Herz und schaffen ein Gemeinschaftserlebnis.

Inhaltliche Beschreibung:
Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen die positiven Effekte des Einsatzes von Musik und Singen in der Arbeit mit demenzkranken Menschen:
- vorhandene Ressourcen der Bewohner*innen aktivieren und stärken
- Kommunikationsebenen mit den Bewohner*innen finden
- eine einfühlsame Kommunikation führen
- Erinnerungspflege betreiben

Ziele der Fortbildung:
Sie lernen Musik und Singen als Mittel menschlicher Kommunikation und ihre positive Wirkungsweise kennen. Die vorgestellten Lieder werden gemeinsam "ersungen" (nur Mut - jede/r kann singen!), in Bewegung umgesetzt und kreativ auf ihre Einsatzmöglichkeiten in der Arbeit mit dementen Menschen ausprobiert.

Hinweis:
Bitte bringen Sie eine Mundorgel (wenn vorhanden) und einen Kamm mit.

In diesem Workshop steht das Thema Spielen sowie die individuelle Aktivierung und Beschäftigung im Vordergrund. Denn Spiel kann viel! So kann Spiel ein Schlüssel zur Seele sein, Fähigkeiten und Ressourcen stützen und Freude und Abwechslung in den gemeinsamen Alltag tragen. Nicht immer bedarf es dafür fertiger Spiele. Auch Alltagsgegenstände oder Materialien können, bei entsprechendem Einsatz, Erinnerungen hervorrufen und Kompetenzen fördern.

Inhaltliche Beschreibung:
- Biografieorientierte Aktivierung und Beschäftigung
- Stellschrauben für eine individuelle Anpassung der Spiele und den situativen Einsatz
- Die Anregung der Sinne einschließlich des Gemeinschaftssinns
- Spiele und Beschäftigung als Anregung auf unterschiedlichen Ebenen
- Ideen mit Alltäglichem und Vorhandenem umsetzen
- Veränderte "Spielziele" und altersspezifische Besonderheiten
- LebensSchätze bergen
- Biografiearbeit in der Aktivierung

Ziele der Fortbildung:
Der Workshop ist praxisnah aufgebaut. Neben theoretischem Input probieren Sie selber Spielformen aus, erörtern anhand von Materialien mögliche Spielvarianten und Einsatzmöglichkeiten und tauschen ihre Erfahrungen untereinander aus.

Rhythmen begleiten uns durch unser ganzes Leben. Herzschlag, Sprache, Jahreszeiten - alles läuft nach einem bestimmten Takt. Wer kennt das nicht: Wir hören Musik, die uns mitreißt, in unseren Körper fährt und unsere Füße den Takt mitwippen lässt? Unabhängig vom Alter werden Körper, Geist - und auch Seele - ergriffen von der Musik. Wir fühlen uns glücklich und möchten zu der Musik tanzen.
Menschen, die nicht mehr auf der Tanzfläche mittanzen können, sind oft traurig über die verlorene Fähigkeit. Sitztänze sind dann eine ideale Möglichkeit, auf dem Stuhl sitzend Walzer, Tango und andere Tanzrhythmen mit dazu passenden Bewegungen zu tanzen.

Inhaltliche Beschreibung:
Sie lernen verschiedene Möglichkeiten der Aktivierung im Sitzen kennen, die fit halten und Spaß machen. Tanzen bedeutet darüber hinaus auch, Muskeln, Sehnen und Gelenke zu stärken, etwas für eine bessere Atmung zu tun, die Koordination zu stärken, das Gedächtnis zu trainieren (z.B Schritt- und Bewegungsfolgen zu behalten) und durch das Gemeinschaftsgefühl Sozialkontakte zu fördern.

Ziele der Fortbildung:
- Sie können den Bewohner*innen vermitteln, welche Freude Sitztänze bereiten.
- Sie wissen, wie Sie Bewohner*innen anleiten und mit ihnen Sitztänze einüben.
- Sie können erklären, welche Körperpartien mit den Bewegungen gestärkt werden sollen.

Methoden:
Die Fortbildung ist praxisorientiert. Vorgestellt werden verschiedene Singspiele mit Bewegung und Sitztänze zu entsprechender Musik. Nach theoretischer Einführung gibt es viel Zeit für die Einübung der vorgestellten Sitztänze.



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