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Kursbereiche / Altenhilfe / Berufsbegleitende Qualifizierung
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Anmeldung möglich 19AQF-1010: Qualifizierung zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft

Mo. 09.09.2019 (09:00 - 16:00 Uhr) - Fr. 08.05.2020

Der zunehmende Anteil gerontopsychiatrisch veränderter Menschen in den Einrichtungen der Altenhilfe erfordert von den pflegerischen Fachkräften und dem Sozialen Dienst spezielle Kenntnisse und Methoden, um dieser Personengruppe würdevoll und professionell begegnen zu können.
Um den hieraus resultierenden, sich stetig ändernden Aufgaben und Anforderungen gerecht zu werden, sind Kompetenzen gefordert, die in der Grundausbildung meist nicht im notwendigen Umfang erworben werden konnten. Diese Weiterbildung trägt nicht nur zur Förderung von beruflicher Handlungskompetenz bei, sondern steigert auch die Pflege- und Betreuungsqualität.
Pflege und Betreuung demenziell und gerontopsychiatrisch veränderter Menschen und deren Angehörigen erfordern von den Einrichtungen neue personelle und organisatorische Konzepte, die zur Erhaltung oder Steigerung der Lebensqualität gerontopsychiatrisch erkrankter Menschen beitragen.
Dieses 380 Unterrichtsstunden umfassende Qualifizierungsangebot soll die Teilnehmer*innen in die Lage versetzen, eine tragfähige pflegerisch-therapeutische Beziehung aufzubauen und einrichtungsspezifische Betreuungskonzepte unter Einbeziehung eines Qualitätsmanagementsystems zu gestalten, sowie als fachlich kompetente/r Ansprechpartner*in für Kolleg*innen und Angehörige zu wirken.

Informationstreffen: 1.7.2019

Abschluss: Zertifikat als Gerontopsychiatrische Fachkraft

Modul 1: 09.09. - 13.09.2019
Modul 2: 07.10. - 11.10.2019
Modul 3: 04.11. - 08.11.2019
Modul 4: 11.11. - 12.11.2019
Modul 5: 02.12. - 06.12.2019
Modul 6: 13.01. - 17.01.2020
Modul 7: 10.02. - 14.02.2020

Abschluss der Maßnahme: Juni 2020

Die weiteren Termine und konkrete Inhalte für die einzelnen Module können Sie auf Anfrage oder spätestens beim Informationstreffen erhalten.

Palliative Care ist ein umfassendes Konzept für die Pflege und Betreuung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase und der Begleitung ihrer Angehörigen. Ziel ist es, durch die Linderung belastender Symptome und die professionelle Begleitung die Lebensqualität bestmöglich zu sichern.

Palliativversorgung
- bestätigt das Leben und versteht das Sterben als normalen Prozess
- will das Sterben weder beschleunigen noch verschieben
- bietet Linderung von Schmerz und anderen belastenden Symptomen
- integriert die psychologischen, sozialen und geistlichen Aspekte der patientenzentrierten Pflege
- bietet ein Unterstützungssystem an, um dem Menschen zu helfen, so aktiv und selbstbestimmt wie möglich bis zum Tode zu leben
- bietet ein Unterstützungssystem an, um Angehörigen während der Krankheit des/der Betroffenen und in der eigenen Trauer zu helfen.

Inhaltliche Beschreibung:
- Einführung in Palliative Care
- Ethische, spirituelle und rechtliche Aspekte
- Organisationsformen von Palliative Care und hospizlicher Altenpflege
- Exemplarische Krankheitsbilder
- Schmerz als zentrales Thema in der palliativen Versorgung
- Palliative Symptomlinderung
- Basale Stimulation in der letzten Lebensphase
- Umgang mit qualitativen und quantitativen Bewusstseinsstörungen
- Psychosoziale Aspekte der Pflege, Beratung und Begleitung
- Familie und soziales Umfeld / Sterbe- und Trauerprozess
- Teamarbeit und Selbstpflege - SAPV / AAPV

Ziele der Fortbildung:
Im Mittelpunkt der Qualifikation steht die Entwicklung eines individuellen, auf die Betroffenen ausgerichteten Pflege- und Betreuungskonzepts. Diese Fortbildung greift die zentralen Fragen und Probleme der palliativen Pflege auf und vermittelt Einsichten, Standpunkte sowie die entsprechenden sozialen, fachlichen und methodischen Kompetenzen.

Dauer:
160 Unterrichtseinheiten plus Praxisaufgaben zum Transfer in den Phasen zwischen den Lehrgangswochen und einem Kolloquium in der letzten Lehrgangswoche.

Die weiteren Modul-Termine in 2020 sind wie folgt geplant:

Modul 2: 10.02.20 - 14.02.20
Modul 3: 15.06.20 - 19.06.20
Modul 4: 14.09.20 - 18.09.20

Zielgruppe und Zugangsvoraussetzung:
Staatlich anerkannte Pflegefachkräfte aus Einrichtungen der (teil-)stationären Krankenpflege und Altenhilfe, der Palliativpflege und Hospizarbeit. Im Einzelfall können auch Angehörige anderer Berufsgruppen nach Absprache zugelassen werden.

Zertifikat:
Die Teilnehmer*innen erhalten ein Zertifikat vom Lotte-Lemke-Bildungswerk, dem Deutschen Hospiz- und Palliativverband e. V., der deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und der Deutschen Krebshilfe.

Plätze frei 19AQF-3012: Integrative Validation - zertifizierter Grundkurs

Do. 12.12.2019 (08:30 - 16:00 Uhr) - Fr. 13.12.2019

Die Betreuung und Begleitung von Menschen mit Demenz gehört zu den schwierigsten und anspruchsvollsten Aufgaben in der Altenhilfe. Zunehmend gelingt es nicht mehr, mit ihnen Kommunikation und Interaktion auf der - uns wohlvertrauten - Inhaltsebene zu gestalten.

Inhaltliche Beschreibung:
Die "Integrative Validation" (IVA) begegnet Menschen mit Demenz, indem ihre subjektiven Gefühle und Antriebe wahrgenommen und angesprochen werden. Integrativ zu validieren heißt, Zugänge zur Wirklichkeitssicht und zum Wirklichkeitserleben dieser Menschen zu finden. So kann allmählich eine Atmosphäre geschaffen werden, die dem betroffenen Menschen, aber auch den Mitarbeiter*innen ein wertschätzendes und geborgenes Zusammenleben ermöglicht.
Ausgehend vom Verstehen und Verständnis des Phänomens Verwirrtheit folgt die konkrete Erarbeitung der Methodik der IVA an praktischen Beispielen. Die Dozentin geht außerdem auf verschiedene Rahmenbedingungen der IVA ein und erörtert gemeinsam mit den Teilnehmer*innen deren Umsetzung in den Einrichtungen.

Ziele der Fortbildung:
- Die Teilnehmer*innen werden für adäquate Formen der Kommunikation mit demenziell veränderten Menschen sensibilisiert.
- Sie kennen die Techniken der IVA und sind in der Lage, diese situationsgerecht anzuwenden.
- Sie sind in der Lage, den Theorie-Praxis-Bezug herzustellen.

Methoden der Fortbildung:
Vortrag, Diskussion, praktische Übungseinheiten und Entwicklung von Handlungsstrategien zur Umsetzung in den Einrichtungen sowie Reflexion, Bearbeiten von Fallbeispielen, Perspektiven und Feedback

Wie in den vergangenen Jahren bietet das Lotte-Lemke-Bildungswerk erneut eine Qualifikation zum/zur Hygienebeauftragten für den Hauswirtschaftsbereich bzw. für den Bereich der stationären / ambulanten Pflege und der Eingliederungshilfe an. Die Qualifikation umfasst 80 Unterrichtstunden und ist auf zwei Blockwochen verteilt.

Dozenten*innen: in Kooperation mit dem BiG Bildungsinstitut Essen
Anne van Eimern, Prof. Manfred H. Wolff, Dr. Gunnar Lindner, Rainer Belz , Bettina Nocke Wiechen u.a.

Zugangsvoraussetzungen:
- Für Mitarbeiter*innen aus der Hauswirtschaft ist eine abgeschlossene Berufsausbildung im hauswirtschaftlichen Bereich und eine mindestens einjährige Berufsausübung erforderlich.
- Für Mitarbeiter*innen aus der Pflege ist ein bestandenes Altenpflege- bzw.Gesundheits-/Krankenpflege-Examen und eine mindestens einjährige Berufsausübung in einer Pflegeeinrichtung erforderlich.

Inhaltliche Beschreibung:
- Aufgaben der Hygienebeauftragten
- Grundlagen der Mikrobiologie und der Epidemiologie
- Rechtliche Grundlagen
- Personalhygiene und Händehygiene
- Infektionskrankheiten und Nosokomiale Infektionen
- Desinfektionstechniken
- Hygiene bei pflegerischen Maßnahmen
- Lebensmittelhygiene
- Abfallentsorgung / Schädlinge
- Hygieneorganisation / Hygienepläne
- Kommunikation und Vermittlungstechniken

Ziele der Qualifikation:
Die Teilnehmer*innen werden durch die Vermittlung qualifizierter Kenntnisse, Fertigkeiten und Verhaltensweisen befähigt, die Weiterentwicklung der Hygiene und der Infektionsprävention in ihren Einrichtungen mitzugestalten.

Termine:
1. Block: 16.09.2019 bis 20.09.2019
2. Block: 11.11.2019 bis 15.11.2019

Die Teilnehmer*innen erhalten nach Abschluss der Qualifikation ein Zertifikat.

Der Vertiefungstag "Hygiene" richtet sich an Teilnehmer*innen, die die Qualifikation zum/zur Hygienebeauftragten erfolgreich absolviert haben.

Inhaltliche Beschreibung:
- Neue Empfehlungen der KRINKO am RKI ( Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention )
- Infektionsmanagement in Pflegeeinrichtungen
- Multiresistente Erreger - ein Update
- Hygiene-Basics zur Hände- und Flächendesinfektion
- Hygiene-Infos für die Hauswirtschaft, Wäscherei und Küche
- Praxisfragen

Ziele der Fortbildung:
Ziel der Schulung ist es, die Teilnehmer*innen durch die Vermittlung verbindlicher Empfehlungen und Grundlagen des Desinfektions-/Infektionsmanagements zu befähigen, die Qualität der Hygiene und der Infektionsprävention in ihren Einrichtungen mitzugestalten und zu fördern.

Der demographische Wandel und die Stärkung der häuslichen Versorgung führen zu kurzen Verweildauern bei Menschen, die hochaltrig und fortgeschritten pflegebedürftig in die stationären Einrichtungen der Altenhilfe einziehen. Der Gesetzgeber möchte durch ein frühzeitiges qualifiziertes Beratungsangebot betroffene Menschen und ihre Zugehörigen befähigen, für ihre letzte Lebensphase eine individuelle und selbstbestimmte gesundheitliche Versorgungsplanung in den Blick zu nehmen.
Die Integration einer gesundheitlichen Versorgungsplanung in vollstationären Pflegeeinrichtungen und der Eingliederungshilfe setzt einen Organisationsentwicklungsprozess voraus, d. h. sie muss in alle Strukturen und Prozesse eingebunden sein. Frühzeitige und regelmäßige Räume zur Verständigung und Umsetzung des Bewohnerwillens sorgen für größtmögliche Sicherheit für alle Beteiligten.
Auf diese Weise können nicht mehr indizierte Krankenhauseinweisungen vermieden werden. In sensiblen Kommunikationsräumen entstehen abgestimmte individuelle und selbstbestimmte Notfallplanungen hinsichtlich ethisch sensibler Entscheidungen sowie medizinscher, pflegerischer, psychosozialer und spiritueller Wünsche, Willensbekundungen, Bedürfnissen sowie Behandlungsmaßnahmen.
Die Begleitung am Lebensende ist häufig multiprofessionell und sektorenübergreifend. Eine gemeinsame vorausschauende Planung ist vernetzt nach innen wie nach außen. Möglichst wenig Reibungsfläche an den Schnittstellen erhöht die Versorgungsqualität von schwerkranken Menschen und ihren Zugehörigen.

Inhaltliche Beschreibung:
- Koordinierung der gesundheitlichen Versorgungsplanung (§ 132g SGB V): einrichtungsintern und -extern
- Organisations- und Durchführungsverantwortung für den gesamten Beratungsprozess
- Systemische Beratungskompetenz in sensiblen und herausfordernden Gesprächen
- Palliativpflegerisches und medizinisches Fachwissen
- Ethisch-rechtliche Grundlagen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
- Strukturieren und Moderieren von (palliativen) Fallgesprächen
- Dokumentation von vorbereitender Krisen- und Notfallplanung
- Kooperation und Mitwirkung in einem regionalen palliativen Netzwerk
- Barrierefreie Kommunikation für Einrichtungen der Eingliederungshilfe

Ziele der Fortbildung:
In dieser zertifizierten Weiterbildung werden Sie befähigt, für Ihre Einrichtung die gesundheitliche Versorgungsplanung zu koordinieren und die Organisations- und Durchführungsverantwortung zu übernehmen. Die gesundheitliche Versorgungsplanung lehnt sich an das internationale Konzept des "Advance Care Planning" (ACP) an. Im Rahmen der gesundheitlichen Versorgungsplanung soll es betroffenen Menschen, ihrem sozialen Netz sowie den gesetzlichen Betreuer*innen ermöglicht werden, Vorstellungen zu entwickeln über (palliativ-)medizinisch und pflegerische Interventionen und Grenzen und darüber hinaus ihre Fragen zu stellen und Bedürfnisse zu formulieren in Bezug auf existenzielle emotionale und psychosoziale Wünsche und Sorgen sowie zu möglicher spiritueller Begleitung. Die Autonomie und die Lebensqualität von Menschen stehen dabei im Mittelpunkt. Dazu werden Grundlagen zur systemischen Beratungskompetenz, palliativ-medizinisches und pflegerisches Fachwissen, eine hospizliche Haltung und Netzwerkkompetenzen vermittelt.

Bitte beachten Sie:
Peergruppenarbeit (kollegialer Austausch außerhalb der Präsenztage), Konzeptentwicklung für die gesamte Organisation zum § 132g, Videoanalyse einer Beratungssituation und eine Abschlussarbeit sind Bestandteile dieser Weiterbildung.

Dauer:
60 Unterrichtseinheiten im ersten Teil Theorie und Praxis plus weitere 32 Unterrichtseinheiten in der Praxisphase mit abschließender Abschlusspräsentation und Zertifikatsübergabe.
Insgesamt umfasst die Weiterbildung 11 Tage.

Nach dem ersten Teil ist es möglich, einen ersten Zertifizierungsantrag bei den Landeskassen zu stellen. Die endgültige Zertifizierung sollte spätestens nach Ablauf eines Jahres nach dem ersten Antrag bei den Landeskassen eingereicht werden.

Termine:
Kurs 3: November 2019 - Juli 2020
Teil I - Theorie und Praxis: Teil II - Praxisphase:
18.11. - 22.11.2019 06.04. - 07.04.2020
29.01. - 30.01.2020 06.07. - 07.07.2020

Zielgruppe und Zugangsvoraussetzung:
Für Mediziner*innen, Pflegekräfte, Medizinische Fachangestellte, Sozialarbeiter*innen, Heilerziehungspfleger*innen, Erzieher*innen und vergleichbare Ausbildungen. Voraussetzung ist eine mindestens dreijährige, einschlägige Berufserfahrung im Umfang von mindestens einer halben Stelle.

Zertifikat:
Die Teilnehmer*innen erhalten nach erfolgreichem Abschluss des zweiten Teils ein Zertifikat vom Lotte-Lemke-Bildungswerk, das den Landesverbänden der Krankenkassen bzw. den Verbänden der Ersatzkassen zur Antragsstellung einzureichen ist.

Anmeldung möglich 19AQFQ3011: Integrative Validation - zertifizierter Grundkurs

Mi. 09.10.2019 (08:30 - 16:00 Uhr) - Do. 10.10.2019

Die Betreuung und Begleitung von Menschen mit Demenz gehört zu den schwierigsten und anspruchsvollsten Aufgaben in der Altenhilfe. Zunehmend gelingt es nicht mehr, mit ihnen Kommunikation und Interaktion auf der - uns wohlvertrauten - Inhaltsebene zu gestalten.

Inhaltliche Beschreibung:
Die "Integrative Validation" (IVA) begegnet Menschen mit Demenz, indem ihre subjektiven Gefühle und Antriebe wahrgenommen und angesprochen werden. Integrativ zu validieren heißt, Zugänge zur Wirklichkeitssicht und zum Wirklichkeitserleben dieser Menschen zu finden. So kann allmählich eine Atmosphäre geschaffen werden, die dem betroffenen Menschen, aber auch den Mitarbeiter*innen ein wertschätzendes und geborgenes Zusammenleben ermöglicht.
Ausgehend vom Verstehen und Verständnis des Phänomens Verwirrtheit folgt die konkrete Erarbeitung der Methodik der IVA an praktischen Beispielen. Die Dozentin geht außerdem auf verschiedene Rahmenbedingungen der IVA ein und erörtert gemeinsam mit den Teilnehmer*innen deren Umsetzung in den Einrichtungen.

Ziele der Fortbildung:
- Die Teilnehmer*innen werden für adäquate Formen der Kommunikation mit demenziell veränderten Menschen sensibilisiert.
- Sie kennen die Techniken der IVA und sind in der Lage, diese situationsgerecht anzuwenden.
- Sie sind in der Lage, den Theorie-Praxis-Bezug herzustellen.

Methoden der Fortbildung:
Vortrag, Diskussion, praktische Übungseinheiten und Entwicklung von Handlungsstrategien zur Umsetzung in den Einrichtungen sowie Reflexion, Bearbeiten von Fallbeispielen, Perspektiven und Feedback

Anmeldung auf Warteliste 19AQFQ4011: Basale Stimulation - Zertifizierter Basiskurs

Di. 05.11.2019 (09:00 - 16:00 Uhr) - Do. 07.11.2019

Die Basale Stimulation, ursprünglich als Konzept für schwer- und mehrfach behinderte Kinder entwickelt, hat in den vergangenen Jahren verstärkt Einzug in die Einrichtungen der Altenpflege gehalten. Wo verbale Kommunikation und Validation an ihre Grenzen stoßen, bietet Basale Stimulation die Möglichkeit, auch stark wahrnehmungseingeschränkte Menschen zu erreichen und diese mit Sinneseindrücken zu versorgen.

Inhaltliche Beschreibung:
Unterschiedliche Möglichkeiten der Anregung für die verschiedenen Sinnesbereiche werden vorgestellt. Zudem vermittelt die Dozentin, wie mit den Methoden der Basalen Stimulation eine Kontaktaufnahme zu den betroffenen Menschen möglich ist. Insgesamt bietet die Basale Stimulation eine Herangehensweise, um die Lebensqualität zu steigern.
Neben den theoretischen Grundlagen der Basalen Stimulation werden - unter Einbeziehung praktischer Übungen - gemeinsam mit den Teilnehmer*innen Umsetzungsmöglichkeiten in die Pflege und Betreuung schwerstpflegebedürftiger Menschen erarbeitet.

Ziele der Fortbildung:
- Die Teilnehmer*innen werden für die Bedeutung sensorischer Anregung sensibilisiert und sind mit dem Konzept der Basalen Stimulation vertraut.
- In der Umsetzung berücksichtigen sie die individuellen Vorlieben und Abneigungen der Menschen.
- Die in der Fortbildung gewonnenen umfangreichen Kenntnisse und Erfahrungen können die Pflegenden in ihren Einrichtungen zur Stimulierung wahrnehmungseingeschränkter Menschen nutzen.

Methoden der Fortbildung:
Fachvortrag/Input, praktische Übungsphasen, Übungen zur Selbstwahrnehmung

Die Teilnehmer*innen werden gebeten, für die praktischen Übungen bequeme Kleidung anzuziehen.

Die Qualifizierung für Führungskräfte in der Altenhilfe ist entsprechend der gesetzlichen Grundlagen geplant und umfasst 540 Unterrichtseinheiten. Pflegedienstleitungen haben in ihrer zentralen Position als Fachvorgesetzte,
wichtige Führungs- und Managementaufgaben zu erfüllen. Durch die Entwicklung von Pflegekonzepten und deren Implementierung tragen sie zur Verbesserung und Sicherung der Pflegequalität in den Einrichtungen bei.
Diese berufsbegleitende Qualifizierungsmaßnahme zur Verantwortlichen Pflegefachkraft beinhaltet sowohl die Auseinandersetzung mit der Leitungsrolle und dem eigenen Selbstverständnis, funktionsspezifische Kenntnisse und Fertigkeiten, als auch erweiterte und vertiefende Fachwissensinhalte sowie fundierte Kenntnisse im Qualitätsmanagement.
Die Weiterbildung entwickelt die Handlungskompetenz künftiger Verantwortlicher Pflegefachkräfte (PDL).
Zielgruppe: Pflegefachkräfte mit staatlicher Anerkennung; zur Ausübung der Funktion als Verantwortliche Pflegefachkraft (PDL) ist weiterhin eine zweijährige Berufserfahrung erforderlich.

Abschlussform: Zertifikat als Verantwortliche Pflegefachkraft

Voraussichtliche Termine 2019 / 2020:

Informations- und Vorbereitungstreffen: 01.07.2019

Beginn der Maßnahme:
Modul 1: 16.09.2019

Die weiteren Termine und konkrete Inhalte für die einzelnen Module werden in einer gesonderten Ausschreibung veröffentlicht.

Abschluss der Maßnahme Juni 2020

Informations- und Vorbereitungstreffen: 01.07.2019

Beginn der Maßnahme:
Modul 1: 28.10.2019

Die weiteren Termine und konkrete Inhalte für die einzelnen Module werden in einer gesonderten Ausschreibung veröffentlicht.

Abschluss der Maßnahme Juni 2020



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