Zurück zur Kurs-Übersicht

Kursbereiche / Altenhilfe / Berufsbegleitende Qualifizierung
Seite 1 von 2

Kurs abgeschlossen 20AQF-1010: Qualifizierung zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft

Mo. 31.08.2020 (09:00 - 16:00 Uhr) - Fr. 16.04.2021

Der zunehmende Anteil gerontopsychiatrisch veränderter Menschen in den Einrichtungen der Altenhilfe erfordert von den pflegerischen Fachkräften und dem Sozialen Dienst spezielle Kenntnisse und Methoden, um dieser Personengruppe würdevoll und professionell begegnen zu können.
Um den hieraus resultierenden, sich stetig ändernden Aufgaben und Anforderungen gerecht zu werden, sind Kompetenzen gefordert, die in der Grundausbildung meist nicht im notwendigen Umfang erworben werden konnten. Diese Weiterbildung trägt nicht nur zur Förderung von beruflicher Handlungskompetenz bei, sondern steigert auch die Pflege- und Betreuungsqualität.
Pflege und Betreuung demenziell und gerontopsychiatrisch veränderter Menschen und deren Angehörigen erfordern von den Einrichtungen neue personelle und organisatorische Konzepte, die zur Erhaltung oder Steigerung der Lebensqualität gerontopsychiatrisch erkrankter Menschen beitragen.
Dieses 380 Unterrichtsstunden umfassende Qualifizierungsangebot soll Sie in die Lage versetzen, eine tragfähige pflegerisch-therapeutische Beziehung aufzubauen und einrichtungsspezifische Betreuungskonzepte unter Einbeziehung eines Qualitätsmanagementsystems zu gestalten, sowie als fachlich kompetente/r Ansprechpartner*in für Kolleg*innen und Angehörige zu wirken.

Abschluss: Zertifikat als Gerontopsychiatrische Fachkraft

Informationstreffen: 22.06.2020 um 13:00 Uhr

Modul 1: 31.08.2020 - 04.09.2020
Modul 2: 28.09.2020 - 02.10.2020
Modul 3: 26.10.2020 - 30.10.2020
Modul 4: 16.11.2020 - 20.11.2020
Modul 5: 07.12.2020 - 11.12.2020
Modul 6: 11.01.2020 - 15.01.2020
Modul 7: 08.02.2021 - 12.02.2021
Modul 8: 08.03.2021 - 12.03.2021
Modul 9: 12.04.2021 - 16.04.2021

Abschluss der Maßnahme: Juni 2021

Die Inhalte für die einzelnen Module können Sie auf Anfrage oder spätestens beim Informationstreffen erhalten.

Palliative Care ist ein umfassendes Konzept für die Pflege und Betreuung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase und für die Begleitung ihrer Angehörigen. Ziel ist es, durch die Linderung belastender Symptome und die professionelle Begleitung die Lebensqualität bestmöglich zu sichern.

Ziele der Palliativversorgung:
- Sie bestätigt das Leben und versteht das Sterben als normalen Prozess.
- Palliativversorgung will das Sterben weder beschleunigen noch verschieben.
- Sie bietet Linderung von Schmerz und anderen belastenden Symptomen.
- Sie integriert die psychologischen, sozialen und geistlichen Aspekte der patientenzentrierten Pflege.
- Palliativversorgung bietet ein Unterstützungssystem an, um dem Menschen zu helfen, so aktiv und selbstbestimmt wie möglich bis zum Tode zu leben.
- Sie bietet ein Unterstützungssystem an, um Angehörigen während der Krankheit der*des Betroffenen und in der eigenen Trauer zu helfen.

Inhaltliche Beschreibung:
- Einführung in Palliative Care
- Ethische, spirituelle und rechtliche Aspekte
- Organisationsformen von Palliative Care und hospizlicher Altenpflege
- Exemplarische Krankheitsbilder
- Schmerz als zentrales Thema in der palliativen Versorgung
- Palliative Symptomlinderung
- Basale Stimulation in der letzten Lebensphase
- Umgang mit qualitativen und quantitativen Bewusstseinsstörungen
- Psychosoziale Aspekte der Pflege, Beratung und Begleitung
- Familie und soziales Umfeld / Sterbe- und Trauerprozess
- Teamarbeit und Selbstpflege - SAPV / AAPV

Ziele der Qualifikation:
Für Pflegekräfte ist hiermit ein bedeutendes Tätigkeitsfeld mit neuen Aufgaben und Schwerpunkten entstanden. Im Mittelpunkt der Qualifikation steht die Entwicklung eines individuellen, auf die Betroffenen ausgerichteten Pflege- und Betreuungskonzeptes. Diese Fortbildung greift die zentralen Fragen und Probleme der palliativen Pflege auf und vermittelt Einsichten, Standpunkte sowie die entsprechenden sozialen, fachlichen und methodischen Kompetenzen.

Dauer:
160 Unterrichtseinheiten plus Praxisaufgaben zum Transfer in den Phasen zwischen den Lehrgangswochen; ein Kolloquium in der letzten Lehrgangswoche

Modul 1: 30.11.2020 - 04.12.2020
Modul 2: 01.02.2021 - 05.02.2021
Modul 3: 07.06.2021 - 11.06.2021
Modul 4: 20.09.2021 - 24.09.2021

Zielgruppe und Zugangsvoraussetzung:
Staatlich anerkannte Pflegefachkräfte aus Einrichtungen der (teil-)stationären Krankenpflege und Altenhilfe, der Palliativpflege und Hospizarbeit. Im Einzelfall können auch Angehörige anderer Berufsgruppen nach Absprache zugelassen werden.

Zertifikat:
Sie erhalten ein Zertifikat vom Lotte-Lemke-Bildungswerk, dem Deutschen Hospiz- und Palliativverband e. V., der deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und der Deutschen Krebshilfe.

Diese Qualifizierung für Führungskräfte in der Altenhilfe entspricht den gesetzlichen Grundlagen und umfasst 540 Unterrichtseinheiten. Pflegedienstleitungen haben in ihrer zentralen Position als Fachvorgesetzte,wichtige Führungs- und Managementaufgaben zu erfüllen. Durch die Entwicklung von Pflegekonzepten und deren Implementierung tragen sie zur Verbesserung und Sicherung der Pflegequalität in den Einrichtungen bei.
Diese berufsbegleitende Qualifizierungsmaßnahme zur Verantwortlichen Pflegefachkraft beinhaltet sowohl die Auseinandersetzung mit der Leitungsrolle und dem eigenen Selbstverständnis, funktionsspezifische Kenntnisse und Fertigkeiten, als auch erweiterte und vertiefende Fachwissensinhalte sowie fundierte Kenntnisse im Qualitätsmanagement; sie entwickelt die Handlungskompetenz künftiger Verantwortlicher Pflegefachkräfte (PDL).

Zielgruppe sind Pflegefachkräfte mit staatlicher Anerkennung. Zur Ausübung der Funktion als Verantwortliche Pflegefachkraft (PDL) ist weiterhin eine mindestens zweijährige Berufserfahrung erforderlich.

Abschluss: Zertifikat als Verantwortliche Pflegefachkraft

Informations- und Vorbereitungstreffen: 22.06.2020

Beginn der Qualifikation: 07.09.2020
Abschluss der Qualifikation: Juni 2021
Die weiteren Termine sowie die Inhalte der einzelnen Module werden in einer gesonderten Ausschreibung veröffentlicht.

Für Absolvent*innen der Qualifikation zur Wohnbereichsleitung bieten wir einen Aufbaukurs zur Verantwortlichen Pflegefachkraft mit 240 UE an.

Informations- und Vorbereitungstreffen: 23.06.2020

Beginn der Maßnahme: 10.09.2020
Abschluss der Maßnahme: Juni 2021

Die weiteren Termine sowie die Inhalte der einzelnen Module werden in einer gesonderten Ausschreibung veröffentlicht.

Kurs abgeschlossen 20AQL-1030: Qualifizierung zur Leitung von Wohngruppen und Wohnbereichen (WBL)

Mo. 07.09.2020 (8:30 - 15:30 Uhr) - Fr. 05.03.2021

Führungskräfte in der stationären Altenhilfe benötigen besonders die Fähigkeit, Individual- und Teamleistungen zum Wohle der Bewohner*innen zusammenzuführen, um in dem komplexen Zusammenwirken einer Institution eine hohe Pflegequalität zu entwickeln. Ein funktionierendes Qualitätsmanagement in Altenhilfeeinrichtungen benötigt qualifizierte Wohnbereichsleitungen, die wesentliche Managementaufgaben kompetent und zielgerichtet umsetzen können. Diese Weiterbildungsmaßnahme versetzt Sie in die Lage, einen individuellen und kompetenten Führungsstil zu entwickeln, um die mit Ihrer Funktion verknüpften Anforderungen adäquat bewältigen zu können.
Auf dieser Grundlage und auf dem Hintergrund der gestiegenen rechtlichen Anforderungen umfasst dieses Kursangebot 380 Unterrichtseinheiten und befähigt Sie dazu, nach dem Abschluss Leitungsfunktionen zu übernehmen.
In Zusammenhang mit der späteren Teilnahme an Management-Trainings und weiteren Aufbaukursen werden hier auch Wege für die Qualifikation zur Verantwortlichen Pflegefachkraft (Pflegedienstleitung) eröffnet.

Informations- und Vorbereitungstreffen: 22.06.2020

Beginn der Qualifikation: 07.09.2020
Abschluss der Qualifikation: Juni 2021

Die weiteren Termine sowie die Inhalte der einzelnen Module werden in einer gesonderten Ausschreibung veröffentlicht.

Plätze frei 21AQF-1010: Qualifizierung zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft

Mo. 30.08.2021 (09:00 - 16:00 Uhr) - Fr. 29.04.2022

Der zunehmende Anteil gerontopsychiatrisch veränderter Menschen in den Einrichtungen der Altenhilfe erfordert von den pflegerischen Fachkräften und dem Sozialen Dienst spezielle Kenntnisse und Methoden, um dieser Personengruppe würdevoll und professionell begegnen zu können.
Um den hieraus resultierenden, sich stetig ändernden Aufgaben und Anforderungen gerecht zu werden, sind Kompetenzen gefordert, die in der Grundausbildung meist nicht im notwendigen Umfang erworben werden konnten. Diese Weiterbildung trägt nicht nur zur Förderung von beruflicher Handlungskompetenz bei, sondern steigert auch die Pflege- und Betreuungsqualität.
Pflege und Betreuung demenziell und gerontopsychiatrisch veränderter Menschen und deren Angehörigen erfordern von den Einrichtungen neue personelle und organisatorische Konzepte, die zur Erhaltung oder Steigerung der Lebensqualität gerontopsychiatrisch erkrankter Menschen beitragen.
Dieses 380 Unterrichtsstunden umfassende Qualifizierungsangebot soll Sie in die Lage versetzen, eine tragfähige pflegerisch-therapeutische Beziehung aufzubauen und einrichtungsspezifische Betreuungskonzepte unter Einbeziehung eines Qualitätsmanagementsystems zu gestalten, sowie als fachlich kompetente/r Ansprechpartner*in für Kolleg*innen und Angehörige zu wirken.

Abschluss: Zertifikat als Gerontopsychiatrische Fachkraft

Informationstreffen: 21.06.2021 um 13:00 Uhr

Modul 1: 30.08.2021 - 03.09.2021
Modul 2: 27.09.2021 - 01.10.2021
Modul 3: 25.10.2021 - 29.10.2021
Modul 4: 22.11.2021 - 26.11.2021
Modul 5: 13.12.2021 - 17.12.2021
Modul 6: 10.01.2022 - 14.01.2022
Modul 7: 31.01.2022 - 04.02.2022
Modul 8: 28.02.2022 - 04.03.2022
Modul 9: 25.04.2022 - 29.04.2022

Abschluss der Maßnahme: Juni 2022

Die Inhalte für die einzelnen Module können Sie auf Anfrage oder spätestens beim Informationstreffen erhalten.

Plätze frei 21AQF-2000: Palliative Praxis (40-stündiges Basiscurriculum)

Mo. 01.02.2021 (09:00 - 16:00 Uhr) - Fr. 05.02.2021

Das handlungs- und praxisorientierte Basiscurriculum zur Palliativen Praxis unterstützt besonders bei der Begleitung alter, auch demenzkranker Menschen am Lebensende.
Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist "Palliative Care das Lindern eines weit fortgeschrittenen Krankheitsgeschehens mit begrenzter Lebenserwartung. Ziel von Palliative Care ist dabei, die Lebensqualität zu steigern und das Wohlbefinden zu fördern. Palliative Care spricht den Betroffenen und seine Angehörigen als gemeinsame Adressaten an".
Anhand dieser Definition wird deutlich, dass Palliative Care weit mehr ist als Schmerztherapie und Sterbebegleitung. Zudem sind alle Mitarbeiter*innen Ihrer Pflegeeinrichtung gefordert, an einer guten Palliative Care mitzuwirken. Daher ist Palliative Care nicht nur etwas für examinierte Fachkräfte!
Das Seminar folgt einer Geschichte, einer Story. Sie liefert den roten Faden - eine durchgängige Linie für die gesamte 40-stündige Fortbildung. Die Teilnehmer*innen selbst gestalten Schritt für Schritt diese Geschichte einer Bewohnerin aus ihrem Pflegealltag.

Inhaltliche Beschreibung:
- Was ist palliative Kompetenz im Pflegealltag?
- Pflege- und Therapieplan in der Palliativbetreuung
- Schmerz(erleben), Schmerzmanagement in der Palliativpflege und -medizin
- Symptomkontrolle quälender Beschwerden im Krankheitsverlauf und am Lebensende
- Patientenwille und Fürsorglichkeit, (ethische) Fallbesprechungen
- Sterbewünsche, Krisenintervention in der Sterbephase
- Spannungsfeld: "zwischen Tun und Lassen"
- Abschied und Trauer in der Begleitung und über den Tod hinaus

Ziele der Fortbildung:
- Sie lernen das Grundverständnis von Palliative Care gemäß WHO kennen.
- Sie können palliative Bedarfe Ihrer zu Pflegenden erkennen und benennen.
- Sie lernen konkrete Maßnahmen und Angebote zur Linderung von Symptomlast kennen und können diese anwenden.
- Sie verbessern die Zusammenarbeit der am Pflegeprozess beteiligten Personen.

Methoden:
Vortrag, Diskussion, Kleingruppenarbeit, praktisches Einüben der Maßnahmen

Zertifikat:
Die Teilnehmer*innen erhalten ein Zertifikat vom Lotte-Lemke-Bildungswerk und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

Palliative Care ist ein umfassendes Konzept für die Pflege und Betreuung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase und für die Begleitung ihrer Angehörigen. Ziel ist es, durch die Linderung belastender Symptome und die professionelle Begleitung die Lebensqualität bestmöglich zu sichern.

Ziele der Palliativversorgung:
- Sie bestätigt das Leben und versteht das Sterben als normalen Prozess.
- Palliativversorgung will das Sterben weder beschleunigen noch verschieben.
- Sie bietet Linderung von Schmerz und anderen belastenden Symptomen.
- Sie integriert die psychologischen, sozialen und geistlichen Aspekte der patientenzentrierten Pflege.
- Palliativversorgung bietet ein Unterstützungssystem an, um dem Menschen zu helfen, so aktiv und selbstbestimmt wie möglich bis zum Tode zu leben.
- Sie bietet ein Unterstützungssystem an, um Angehörigen während der Krankheit des*der Betroffenen und in der eigenen Trauer zu helfen.

Inhaltliche Beschreibung:
- Einführung in Palliative Care
- Ethische, spirituelle und rechtliche Aspekte
- Organisationsformen von Palliative Care und hospizlicher Altenpflege
- Exemplarische Krankheitsbilder
- Schmerz als zentrales Thema in der palliativen Versorgung
- Palliative Symptomlinderung
- Basale Stimulation in der letzten Lebensphase
- Umgang mit qualitativen und quantitativen Bewusstseinsstörungen
- Psychosoziale Aspekte der Pflege, Beratung und Begleitung
- Familie und soziales Umfeld / Sterbe- und Trauerprozess
- Teamarbeit und Selbstpflege - SAPV / AAPV

Ziele der Qualifikation:
Für Pflegekräfte ist hiermit ein bedeutendes Tätigkeitsfeld mit neuen Aufgaben und Schwerpunkten entstanden. Im Mittelpunkt der Qualifikation steht die Entwicklung eines individuellen, auf die Betroffenen ausgerichteten Pflege- und Betreuungskonzeptes. Diese Fortbildung greift die zentralen Fragen und Probleme der palliativen Pflege auf und vermittelt Einsichten, Standpunkte sowie die entsprechenden sozialen, fachlichen und methodischen Kompetenzen.

Dauer:
160 Unterrichtseinheiten (4 x 40) plus Praxisaufgaben zum Transfer in den Phasen zwischen den Lehrgangswochen; ein Kolloquium in der vierten Lehrgangswoche

Modul 1: 29.11.2021 - 03.12.2021
Die Termine für die Module 2 bis 4 folgen!

Zielgruppe und Zugangsvoraussetzung:
Staatlich anerkannte Pflegefachkräfte aus Einrichtungen der (teil-)stationären Krankenpflege und Altenhilfe, der Palliativpflege und Hospizarbeit. Im Einzelfall können auch Angehörige anderer Berufsgruppen nach Absprache zugelassen werden.

Zertifikat:
Sie erhalten ein Zertifikat vom Lotte-Lemke-Bildungswerk, dem Deutschen Hospiz- und Palliativverband e. V., der deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und der Deutschen Krebshilfe.

Plätze frei 21AQF-4020: Basale Stimulation - Zertifizierter Aufbaukurs

Di. 26.10.2021 (09:00 - 16:00 Uhr) - Do. 28.10.2021

Basale Stimulation ist ein Konzept zur Förderung und Pflege von Menschen, die in ihrer Wahrnehmung, Bewegung und Kommunikation beeinträchtigt sind. Aufbauend auf die Inhalte des Basiskurses wird die Auseinandersetzung mit dem Konzept fortgesetzt.
Sie konnten in der Zwischenzeit in der Praxis Erkenntnisse bei der Anwendung basal stimulierender Maßnahmen sammeln. Auf der Basis dieser Kenntnisse und Erfahrungen mit der Basalen Stimulation wird die Thematik reflektiert, vertieft und erweitert. Außerdem werden die Sinnessysteme Hören, Sehen, Tasten, Riechen, Schmecken neu erschlossen, differenziert betrachtet, mit den Inhalten des Basiskurses vernetzt und auf ihre Bedeutung für die zentralen Ziele des Konzeptes hinterfragt.

Inhaltliche Beschreibung:
- Reflexion der Praxiserfahrungen und Integration ins eigene Berufsfeld
- Bedeutung der Sinneswahrnehmung im auditiven, visuellen, taktil-haptischen, olfaktorischen und gustatorischen System für das pflegerische Handeln durch Selbsterfahrung
- Auditive und visuelle Stimulation
- Taktil-haptische Stimulation
- Olfaktorische und orale Stimulation (insbesondere bei Schluckstörungen)

Ziele der Fortbildung:
- Sie erhalten die Gelegenheit, Ihre persönlichen Erfahrungen in der Gruppe und mit der Kursleitung zu reflektieren und Ihre Kenntnisse im Rahmen kollegialer Beratung zu intensivieren.
- Sie entwickeln ein besseres Verständnis für Phänomene, die oft bei Patient*innen beobachtbar sind, wenn die Sinnessysteme beeinträchtigt sind oder gar ausfallen.
- Sie kennen vielfältige Fördermöglichkeiten und Angebote für die Praxis.

Methoden:
Fachvortrag, praktische Übungen, Übungen zur Selbstwahrnehmung, Partner- und Gruppenarbeit.

Hinweis:
Bitte bringen Sie eine Wolldecke, bequeme Kleidung, warme Socken, zwei Waschhandschuhe, ein Handtuch und Schreibmaterial mit.
Die Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Aufbaukurs ist der Besuch des Basiskurses.

Der demographische Wandel und die Stärkung der häuslichen Versorgung führen zu kurzen Verweildauern bei Menschen, die hochaltrig und fortgeschritten pflegebedürftig in die stationären Einrichtungen der Altenhilfe einziehen. Der Gesetzgeber möchte durch ein frühzeitiges qualifiziertes Beratungsangebot betroffene Menschen und ihre Zugehörigen befähigen, für ihre letzte Lebensphase eine individuelle und selbstbestimmte gesundheitliche Versorgungsplanung in den Blick zu nehmen.
Die Integration einer gesundheitlichen Versorgungsplanung in vollstationären Pflegeeinrichtungen und der Eingliederungshilfe setzt einen Organisationsentwicklungsprozess voraus, d. h. sie muss in alle Strukturen und Prozesse eingebunden sein. Frühzeitige und regelmäßige Räume zur Verständigung und Umsetzung des Bewohnerwillens sorgen für größtmögliche Sicherheit für alle Beteiligten.

Inhaltliche Beschreibung:
- Koordinierung der gesundheitlichen Versorgungsplanung (§ 132g SGB V): einrichtungsintern und -extern
- Organisations- und Durchführungsverantwortung für den gesamten Beratungsprozess
- Systemische Beratungskompetenz in sensiblen herausfordernden Gesprächen
- Palliativpflegerisches und medizinisches Fachwissen
- Ethisch-rechtliche Grundlagen zur Patientenverfügung / Vorsorgevollmacht
- Strukturieren und Moderieren von (palliativen) Fallgesprächen
- Dokumentation von vorbereitender Krisen- und Notfallplanung
- Kooperation und Mitwirkung in einem regionalen palliativen Netzwerk
- Barrierefreie Kommunikation für Einrichtungen der Eingliederungshilfe

Ziele der Fortbildung:
In dieser zertifizierten Weiterbildung werden Sie befähigt, für Ihre Einrichtung die gesundheitliche Versorgungsplanung zu koordinieren und die Organisations- und Durchführungsverantwortung zu übernehmen. Die gesundheitliche Versorgungsplanung lehnt sich an das internationale Konzept des "Advance Care Planning" (ACP) an.

Bitte beachten Sie:
Peergruppenarbeit (kollegialer Austausch außerhalb der Präsenztage), Konzeptentwicklung für die gesamte Organisation zum § 132g, Video-Analyse einer Beratungssituation und eine Abschlussarbeit sind Bestandteile dieser Qualifikation.

Dauer:
60 Unterrichtseinheiten im ersten Teil Theorie und Praxis plus weitere 32 Unterrichtseinheiten in der Praxisphase mit abschließender Abschlusspräsentation und Zertifikatsübergabe. Insgesamt umfasst die Weiterbildung elf Präsenztage.

Nach dem ersten Teil ist es möglich, einen ersten Zertifizierungsantrag bei den Landeskassen zu stellen. Die endgültige Zertifizierung sollte spätestens nach Ablauf eines Jahres nach dem ersten Antrag bei den Landeskassen eingereicht werden.

Termine:
Teil I - Theorie und Praxis: Teil II - Praxisphase:
22.02. - 26.02.2021 07.07. - 08.07.2021
05.05. - 06.05.2021 22.09. - 23.09.2021

Zielgruppe und Zugangsvoraussetzung:
Für Mediziner*innen, Pflegekräfte, Medizinische Fachangestellte, Sozialarbeiter*innen, Heilerziehungspfleger*innen, Erzieher*innen und vergleichbare Ausbildungen. Voraussetzung ist eine mindestens dreijährige, einschlägige Berufserfahrung im Umfang von mindestens einer halben Stelle.

Zertifikat:
Sie erhalten nach erfolgreichem Abschluss des zweiten Teils ein Zertifikat vom Lotte-Lemke-Bildungswerk, das den Landesverbänden der Krankenkassen bzw. den Verbänden der Ersatzkassen zur Antragsstellung einzureichen ist.



Seite 1 von 2
Plätze frei
Plätze frei
Anmeldung möglich
Anmeldung möglich
fast ausgebucht
fast ausgebucht
Anmeldung auf Warteliste
Anmeldung auf Warteliste
Kurs abgeschlossen
Kurs abgeschlossen
Kurs ausgefallen
Kurs ausgefallen
Keine Anmeldung möglich
Keine Anmeldung möglich