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Kursbereiche / Altenhilfe / Berufsbegleitende Qualifizierung

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Palliative Care ist ein umfassendes Konzept für die Pflege und Betreuung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase und der Begleitung ihrer Angehörigen. Ziel ist es, durch die Linderung belastender Symptome und die professionelle Begleitung die Lebensqualität bestmöglich zu sichern.

Palliativversorgung
- bestätigt das Leben und versteht das Sterben als normalen Prozess
- will das Sterben weder beschleunigen noch verschieben
- bietet Linderung von Schmerz und anderen belastenden Symptomen
- integriert die psychologischen, sozialen und geistlichen Aspekte der patientenzentrierten Pflege
- bietet ein Unterstützungssystem an, um dem Menschen zu helfen, so aktiv und selbstbestimmt wie möglich bis zum Tode zu leben
- bietet ein Unterstützungssystem an, um Angehörigen während der Krankheit des/der Betroffenen und in der eigenen Trauer zu helfen.

Inhaltliche Beschreibung:
- Einführung in Palliative Care
- Ethische, spirituelle und rechtliche Aspekte
- Organisationsformen von Palliative Care und hospizlicher Altenpflege
- Exemplarische Krankheitsbilder
- Schmerz als zentrales Thema in der palliativen Versorgung
- Palliative Symptomlinderung
- Basale Stimulation in der letzten Lebensphase
- Umgang mit qualitativen und quantitativen Bewusstseinsstörungen
- Psychosoziale Aspekte der Pflege, Beratung und Begleitung
- Familie und soziales Umfeld / Sterbe- und Trauerprozess
- Teamarbeit und Selbstpflege - SAPV / AAPV

Ziele der Fortbildung:
Im Mittelpunkt der Qualifikation steht die Entwicklung eines individuellen, auf die Betroffenen ausgerichteten Pflege- und Betreuungskonzepts. Diese Fortbildung greift die zentralen Fragen und Probleme der palliativen Pflege auf und vermittelt Einsichten, Standpunkte sowie die entsprechenden sozialen, fachlichen und methodischen Kompetenzen.

Dauer:
160 Unterrichtseinheiten plus Praxisaufgaben zum Transfer in den Phasen zwischen den Lehrgangswochen und einem Kolloquium in der letzten Lehrgangswoche.

Die weiteren Modul-Termine in 2020 sind wie folgt geplant:

Modul 2: 10.02.20 - 14.02.20
Modul 3: 15.06.20 - 19.06.20
Modul 4: 14.09.20 - 18.09.20

Zielgruppe und Zugangsvoraussetzung:
Staatlich anerkannte Pflegefachkräfte aus Einrichtungen der (teil-)stationären Krankenpflege und Altenhilfe, der Palliativpflege und Hospizarbeit. Im Einzelfall können auch Angehörige anderer Berufsgruppen nach Absprache zugelassen werden.

Zertifikat:
Die Teilnehmer*innen erhalten ein Zertifikat vom Lotte-Lemke-Bildungswerk, dem Deutschen Hospiz- und Palliativverband e. V., der deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und der Deutschen Krebshilfe.

Anmeldung möglich 20AQF-1010: Qualifizierung zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft

Mo. 31.08.2020 (09:00 - 16:00 Uhr) - Fr. 16.04.2021

Der zunehmende Anteil gerontopsychiatrisch veränderter Menschen in den Einrichtungen der Altenhilfe erfordert von den pflegerischen Fachkräften und dem Sozialen Dienst spezielle Kenntnisse und Methoden, um dieser Personengruppe würdevoll und professionell begegnen zu können.
Um den hieraus resultierenden, sich stetig ändernden Aufgaben und Anforderungen gerecht zu werden, sind Kompetenzen gefordert, die in der Grundausbildung meist nicht im notwendigen Umfang erworben werden konnten. Diese Weiterbildung trägt nicht nur zur Förderung von beruflicher Handlungskompetenz bei, sondern steigert auch die Pflege- und Betreuungsqualität.
Pflege und Betreuung demenziell und gerontopsychiatrisch veränderter Menschen und deren Angehörigen erfordern von den Einrichtungen neue personelle und organisatorische Konzepte, die zur Erhaltung oder Steigerung der Lebensqualität gerontopsychiatrisch erkrankter Menschen beitragen.
Dieses 380 Unterrichtsstunden umfassende Qualifizierungsangebot soll Sie in die Lage versetzen, eine tragfähige pflegerisch-therapeutische Beziehung aufzubauen und einrichtungsspezifische Betreuungskonzepte unter Einbeziehung eines Qualitätsmanagementsystems zu gestalten, sowie als fachlich kompetente/r Ansprechpartner*in für Kolleg*innen und Angehörige zu wirken.

Abschluss: Zertifikat als Gerontopsychiatrische Fachkraft

Informationstreffen: 22.06.2020 um 13:00 Uhr

Modul 1: 31.08.2020 - 04.09.2020
Modul 2: 28.09.2020 - 02.10.2020
Modul 3: 26.10.2020 - 30.10.2020
Modul 4: 16.11.2020 - 20.11.2020
Modul 5: 07.12.2020 - 11.12.2020
Modul 6: 11.01.2020 - 15.01.2020
Modul 7: 08.02.2021 - 12.02.2021
Modul 8: 08.03.2021 - 12.03.2021
Modul 9: 12.04.2021 - 16.04.2021

Abschluss der Maßnahme: Juni 2021

Die Inhalte für die einzelnen Module können Sie auf Anfrage oder spätestens beim Informationstreffen erhalten.

Palliative Care ist ein umfassendes Konzept für die Pflege und Betreuung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase und für die Begleitung ihrer Angehörigen. Ziel ist es, durch die Linderung belastender Symptome und die professionelle Begleitung die Lebensqualität bestmöglich zu sichern.

Ziele der Palliativversorgung:
- Sie bestätigt das Leben und versteht das Sterben als normalen Prozess.
- Palliativversorgung will das Sterben weder beschleunigen noch verschieben.
- Sie bietet Linderung von Schmerz und anderen belastenden Symptomen.
- Sie integriert die psychologischen, sozialen und geistlichen Aspekte der patientenzentrierten Pflege.
- Palliativversorgung bietet ein Unterstützungssystem an, um dem Menschen zu helfen, so aktiv und selbstbestimmt wie möglich bis zum Tode zu leben.
- Sie bietet ein Unterstützungssystem an, um Angehörigen während der Krankheit der*des Betroffenen und in der eigenen Trauer zu helfen.

Inhaltliche Beschreibung:
- Einführung in Palliative Care
- Ethische, spirituelle und rechtliche Aspekte
- Organisationsformen von Palliative Care und hospizlicher Altenpflege
- Exemplarische Krankheitsbilder
- Schmerz als zentrales Thema in der palliativen Versorgung
- Palliative Symptomlinderung
- Basale Stimulation in der letzten Lebensphase
- Umgang mit qualitativen und quantitativen Bewusstseinsstörungen
- Psychosoziale Aspekte der Pflege, Beratung und Begleitung
- Familie und soziales Umfeld / Sterbe- und Trauerprozess
- Teamarbeit und Selbstpflege - SAPV / AAPV

Ziele der Qualifikation:
Für Pflegekräfte ist hiermit ein bedeutendes Tätigkeitsfeld mit neuen Aufgaben und Schwerpunkten entstanden. Im Mittelpunkt der Qualifikation steht die Entwicklung eines individuellen, auf die Betroffenen ausgerichteten Pflege- und Betreuungskonzeptes. Diese Fortbildung greift die zentralen Fragen und Probleme der palliativen Pflege auf und vermittelt Einsichten, Standpunkte sowie die entsprechenden sozialen, fachlichen und methodischen Kompetenzen.

Dauer:
160 Unterrichtseinheiten plus Praxisaufgaben zum Transfer in den Phasen zwischen den Lehrgangswochen; ein Kolloquium in der letzten Lehrgangswoche

Modul 1: 30.11.2020 - 04.12.2020
Modul 2: 01.02.2021 - 05.02.2021
Modul 3: 07.06.2021 - 11.06.2021
Modul 4: 20.09.2021 - 24.09.2021

Zielgruppe und Zugangsvoraussetzung:
Staatlich anerkannte Pflegefachkräfte aus Einrichtungen der (teil-)stationären Krankenpflege und Altenhilfe, der Palliativpflege und Hospizarbeit. Im Einzelfall können auch Angehörige anderer Berufsgruppen nach Absprache zugelassen werden.

Zertifikat:
Sie erhalten ein Zertifikat vom Lotte-Lemke-Bildungswerk, dem Deutschen Hospiz- und Palliativverband e. V., der deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und der Deutschen Krebshilfe.

Diese Qualifikation zum*zur Hygienebeauftragten für den Hauswirtschaftsbereich bzw. für den Bereich der stationären/ambulanten Pflege und der Eingliederungshilfe umfasst insgesamt 80 Unterrichtstunden und ist auf zwei Kompaktwochen verteilt.

Dozenten*innen in Kooperation mit dem BiG Bildungsinstitut Essen:
Anne van Eimern, Prof. Manfred H. Wolff, Dr. Gunnar Lindner, Rainer Belz , Bettina Nocke Wiechen u.a.

Zugangsvoraussetzungen:
- Für Mitarbeiter*innen aus der Hauswirtschaft ist eine abgeschlossene Berufsausbildung im hauswirtschaftlichen Bereich und eine mindestens einjährige Berufsausübung erforderlich.
- Für Mitarbeiter*innen aus der Pflege ist ein bestandenes Altenpflege- bzw.Gesundheits-/Krankenpflege-Examen und eine mindestens einjährige Berufsausübung in einer Pflegeeinrichtung erforderlich.

Inhaltliche Beschreibung:
- Aufgaben der Hygienebeauftragten
- Grundlagen der Mikrobiologie und der Epidemiologie
- Rechtliche Grundlagen
- Personalhygiene und Händehygiene
- Infektionskrankheiten und Nosokomiale Infektionen
- Desinfektionstechniken
- Hygiene bei pflegerischen Maßnahmen
- Lebensmittelhygiene
- Abfallentsorgung / Schädlinge
- Hygieneorganisation / Hygienepläne
- Kommunikation und Vermittlungstechniken

Ziele der Qualifikation:
Sie werden durch die Vermittlung qualifizierter Kenntnisse, Fertigkeiten und Verhaltensweisen befähigt, die Weiterentwicklung der Hygiene und der Infektionsprävention in Ihren Einrichtungen mitzugestalten.

1. Woche: 07.09. bis 11.09.2020 ("Grundlagen der Hygiene", 40 UE)
2. Woche: 02.11. bis 06.11.2020 ("Einrichtungsspezifische Hygiene", 40 UE)

Sie erhalten nach Abschluss der Qualifikation ein Zertifikat.

Der Vertiefungstag Hygiene richtet sich an Teilnehmer*innen, die die Qualifikation zum/zur Hygienebeauftragten erfolgreich absolviert haben und ihre Kenntnisse auffrischen bzw. aktualisieren möchten.

Inhaltliche Beschreibung:
- Neue Empfehlungen der KRINKO am RKI (Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention)
- Infektionsmanagement in Pflegeeinrichtungen
- Multiresistente Erreger - ein Update
- Hygiene-Infos zur Hände- und Flächendesinfektion
- Hygiene-Infos für die Hauswirtschaft, Wäscherei und Küche
- Praxisfragen

Ziele der Fortbildung:
Durch die Vermittlung verbindlicher Empfehlungen zum Desinfektions-/Infektionsmanagements werden Sie in der Lage sein, die Qualität der Hygiene und der Infektionsprävention in Ihren Einrichtungen mitzugestalten und zu fördern.

Anmeldung auf Warteliste 20AQFQ3011: Integrative Validation - zertifizierter Grundkurs

Mi. 28.10.2020 (08:30 - 16:00 Uhr) - Do. 29.10.2020

Die Betreuung und Begleitung von Menschen mit Demenz gehört zu den schwierigsten und anspruchsvollsten Aufgaben in der Altenhilfe. Zunehmend gelingt es nicht mehr, mit ihnen Kommunikation und Interaktion auf der - uns wohlvertrauten - Inhaltsebene zu gestalten.

Inhaltliche Beschreibung:
Die "Integrative Validation" (IVA) begegnet Menschen mit Demenz, indem ihre subjektiven Gefühle und Antriebe wahrgenommen und angesprochen werden. Integrativ zu validieren heißt, Zugänge zur Wirklichkeitssicht und zum Wirklichkeitserleben dieser Menschen zu finden. So kann allmählich eine Atmosphäre geschaffen werden, die dem betroffenen Menschen, aber auch den Mitarbeiter*innen ein wertschätzendes und geborgenes Zusammenleben ermöglicht.
Ausgehend vom Verstehen und Verständnis des Phänomens Verwirrtheit folgt die konkrete Erarbeitung der Methodik der IVA an praktischen Beispielen. Die Dozentin geht außerdem auf verschiedene Rahmenbedingungen der IVA ein und erörtert gemeinsam mit den Teilnehmer*innen deren Umsetzung in den Einrichtungen.

Ziele der Fortbildung:
- Die Teilnehmer*innen werden für adäquate Formen der Kommunikation mit demenziell veränderten Menschen sensibilisiert.
- Sie kennen die Techniken der IVA und sind in der Lage, diese situationsgerecht anzuwenden.
- Sie sind in der Lage, den Theorie-Praxis-Bezug herzustellen.

Methoden der Fortbildung:
Vortrag, Diskussion, praktische Übungseinheiten und Entwicklung von Handlungsstrategien zur Umsetzung in den Einrichtungen sowie Reflexion, Bearbeiten von Fallbeispielen, Perspektiven und Feedback

Diese Qualifizierung für Führungskräfte in der Altenhilfe entspricht den gesetzlichen Grundlagen und umfasst 540 Unterrichtseinheiten. Pflegedienstleitungen haben in ihrer zentralen Position als Fachvorgesetzte,wichtige Führungs- und Managementaufgaben zu erfüllen. Durch die Entwicklung von Pflegekonzepten und deren Implementierung tragen sie zur Verbesserung und Sicherung der Pflegequalität in den Einrichtungen bei.
Diese berufsbegleitende Qualifizierungsmaßnahme zur Verantwortlichen Pflegefachkraft beinhaltet sowohl die Auseinandersetzung mit der Leitungsrolle und dem eigenen Selbstverständnis, funktionsspezifische Kenntnisse und Fertigkeiten, als auch erweiterte und vertiefende Fachwissensinhalte sowie fundierte Kenntnisse im Qualitätsmanagement; sie entwickelt die Handlungskompetenz künftiger Verantwortlicher Pflegefachkräfte (PDL).

Zielgruppe sind Pflegefachkräfte mit staatlicher Anerkennung. Zur Ausübung der Funktion als Verantwortliche Pflegefachkraft (PDL) ist weiterhin eine mindestens zweijährige Berufserfahrung erforderlich.

Abschluss: Zertifikat als Verantwortliche Pflegefachkraft

Informations- und Vorbereitungstreffen: 22.06.2020

Beginn der Qualifikation: 07.09.2020
Abschluss der Qualifikation: Juni 2021
Die weiteren Termine sowie die Inhalte der einzelnen Module werden in einer gesonderten Ausschreibung veröffentlicht.

Für Absolvent*innen der Qualifikation zur Wohnbereichsleitung bieten wir einen Aufbaukurs zur Verantwortlichen Pflegefachkraft mit 240 UE an.

Informations- und Vorbereitungstreffen: 23.06.2020

Beginn der Maßnahme: 10.09.2020
Abschluss der Maßnahme: Juni 2021

Die weiteren Termine sowie die Inhalte der einzelnen Module werden in einer gesonderten Ausschreibung veröffentlicht.

Anmeldung auf Warteliste 20AQL-1030: Qualifizierung zur Leitung von Wohngruppen und Wohnbereichen (WBL)

Mo. 07.09.2020 (09:00 - 16:00 Uhr) - Fr. 05.03.2021

Führungskräfte in der stationären Altenhilfe benötigen besonders die Fähigkeit, Individual- und Teamleistungen zum Wohle der Bewohner*innen zusammenzuführen, um in dem komplexen Zusammenwirken einer Institution eine hohe Pflegequalität zu entwickeln. Ein funktionierendes Qualitätsmanagement in Altenhilfeeinrichtungen benötigt qualifizierte Wohnbereichsleitungen, die wesentliche Managementaufgaben kompetent und zielgerichtet umsetzen können. Diese Weiterbildungsmaßnahme versetzt Sie in die Lage, einen individuellen und kompetenten Führungsstil zu entwickeln, um die mit Ihrer Funktion verknüpften Anforderungen adäquat bewältigen zu können.
Auf dieser Grundlage und auf dem Hintergrund der gestiegenen rechtlichen Anforderungen umfasst dieses Kursangebot 380 Unterrichtseinheiten und befähigt Sie dazu, nach dem Abschluss Leitungsfunktionen zu übernehmen.
In Zusammenhang mit der späteren Teilnahme an Management-Trainings und weiteren Aufbaukursen werden hier auch Wege für die Qualifikation zur Verantwortlichen Pflegefachkraft (Pflegedienstleitung) eröffnet.

Informations- und Vorbereitungstreffen: 22.06.2020

Beginn der Qualifikation: 07.09.2020
Abschluss der Qualifikation: Juni 2021

Die weiteren Termine sowie die Inhalte der einzelnen Module werden in einer gesonderten Ausschreibung veröffentlicht.

Kurs abgeschlossen 20AQL-6010: Qualifikation "Praxisanleitung in der Pflege"

Mi. 19.02.2020 (09:00 - 16:00 Uhr) - Do. 03.09.2020

Der Praxisanleitung wird im Rahmen der Ausbildung nach dem Pflegeberufereformgesetz ein höherer Stellenwert als bisher zugemessen. Zum einen haben sich die Anforderungen an die Qualifizierung von Praxisanleiter*innen erhöht: "Die Befähigung zur Praxisanleiterin oder zum Praxisanleiter ist durch eine berufspädagogische Zusatzqualifikation im Umfang von mindestens 300 Stunden und kontinuierliche, insbesondere berufspädagogische Fortbildung im Umfang von mindestens 24 Stunden jährlich gegenüber der zuständigen Behörde nachzuweisen." (§ 4 Abs. 3 PflAPrV) Dies bedeutet, dass Praxisanleiter*innen nach Abschluss ihrer Zusatzqualifikation gefordert sind, sich jährlich weiterzubilden - entsprechende Angebote finden Sie in unserem Fortbildungsprogramm.
Zum anderen muss vom Träger der praktischen Ausbildung sichergestellt werden, dass die Praxisanleitung im Umfang von mindestens zehn Prozent der praktischen Ausbildungszeit eines Einsatzes stattfindet (§ 4 Abs. 1 PflAPrV): "Aufgabe der Praxisanleitung ist es, die Auszubildenden schrittweise an die Wahrnehmung der beruflichen Aufgaben als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann heranzuführen, zum Führen des Ausbildungsnachweises nach § 3 Absatz 5 anzuhalten und die Verbindung mit der Pflegeschule zu halten." (§ 4 Abs. 3 PflAPrV)
Die komplexen Aufgaben der Praxis erfordern einen gezielten Theorie-Praxis-Transfer. Dieser kann durch eine gut geplante Anleitung erleichtert werden. Eine qualifiziert ausgeführte Praxisanleitung leistet einen unabdingbaren Beitrag zur Ausbildung von zukünftigen Pflegekräften; sie erleichtert diesen den Einstieg in den Beruf und in die Einrichtung.

Diese berufspädagogische Zusatzqualifikation umfasst insgesamt 300 Unterrichtsstunden entsprechend den Anforderungen nach § 4 Abs.3 der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Pflegeberufe (Pflegeberufe-Ausbildungs und -Prüfungsverordnung - PflAPrV). Sie umfasst sieben Module aufgeteilt auf 10 Lehrgangseinheiten und beinhaltet Präsenzphasen, Praxisaufgaben und Selbststudienzeiten.

Die erfolgreiche Teilnahme an den einzelnen Lehrgangseinheiten wird bescheinigt.

Die geforderten Prüfungen werden in der Regel im Rahmen der letzten Lehrgangseinheiten absolviert.
Die erfolgreiche Teilnahme an der Zusatzqualifikation und das Bestehen der geforderten Prüfungsleistungen führen zur Erteilung des Zertifikates "Praxisanleitung in der Pflege".

Übersicht der Lehrgangsabschnitte

19.02.20 - 21.02.20: Lehrgangseinheit 1 - Strukturelle Grundlagen, berufliches Selbstverständnis, pflegefachliche Grundlagen
02.03.20 - 04.03.20: Lehrgangseinheit 2 - Rechtliche und pflegefachliche Grundlagen
30.03.20 - 03.04.20: Lehrgangseinheit 3 - Berufspädagogische Grundlagen
27.04.20 - 29.04.20: Lehrgangseinheit 4 - Ausbildung und Anleitung planen
27.05.20 - 29.05.20: Lehrgangseinheit 5 - Ausbildung und Anleitung planen
30.05.20 - 21.06.20: Lehrgangseinheit 6 - Projektarbeit
22.06.20 - 28.06.20: Lehrgangseinheit 7 - Anleitung durchführen und beurteilen
17.08.20 - 21.08.20: Lehrgangseinheit 8 - Feedback geben / Kritikgespräche führen (inkl. praktische Prüfung)
31.08.20 - 03.09.20: Lehrgangseinheit 9 - Qualität der praktischen Anleitung sichern und reflektieren - Kolloquium
Febr. 20 - Sept. 20: Lehrgangseinheit 10 - Pflegefachliche Grundlagen (drei Tage Fortbildungen aus dem Fortbildungsprogramm)



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