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Kursbereiche / Kinder-, Jugend- und Familienhilfe / Kindertageseinrichtungen- und betreuung

Anmeldung auf Warteliste 19CB3-1112: ICF-CY - konkret! (Grundlagenseminar)

Di. 12.11.2019 09:00 - 16:00 Uhr

ICF-CY - konkret! (Grundlagenseminar)

Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit’ gewinnt zunehmend an Bedeutung für die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Fachkräften in der Arbeit mit Kindern.
Wie funktioniert dieses Instrument zur Beschreibung von Kindern? Welche Vorzüge hat es und wie gehen wir geschickt mit den Codes um?
In der eintägigen Fortbildung lernen Sie die Philosophie der ICF kennen und verstehen die Grundprinzipien des Codierens. Wir setzen die ICF zur Beschreibung eines Kindes in der "gemeinsamen Sprache"ein und formulieren teilhabeorientierte Ziele für die gemeinsame und zielorientierte Förderung. Wir arbeiten an Fallbeispielen - gern auch an ihren, die sie in den Workshop einbringen können.

Anmeldung auf Warteliste 19CB3-1113: ICF-CY - konkret! (Aufbauseminar)

Di. 10.12.2019 09:00 - 16:00 Uhr

ICF-CY - konkret! (Aufbauseminar)

An diesem Tag soll anhand von Praxisbespielen das Codieren bzw. die "Sprache" der ICF angewandt und weiter vertieft werden. Voraussetzung für eine Anmeldung des Seminares sind gute Vorkenntnisse oder die Teilnahme an einem der drei vorherigen Grundlagenseminare ICF-CY - konkret!.

Kurs abgeschlossen 19CB3-1115: Neue Kita- Neue Leitung - Neues Team Rüstzeug für den guten Start

Mi. 26.06.2019 (09:00 - 16:00 Uhr) - Do. 24.10.2019

Aktuell eröffnen an vielen Standorten neue Kindertageseinrichtungen unter der Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt. Die Fortbildung bietet eine professionelle Plattform für diese besonderen Aufgaben von (stellvertretenden) Kita-Leitungen.
Kinder in ihrem Leben und Wachstum zu begleiten ist eine der wichtigsten, spannendsten und nobelsten Aufgaben, die es gibt und die Menschen zusammenbringen. Wohlwollende Mentoren waren und sind zu allen Zeiten immer auch Menschen mit kreativer Intuition, reifen Konfliktverhalten und vor allem einem wohlwollenden Herz.
Die Aufbauphase einer Einrichtung ist immer verbunden mit viel Unruhe, Unsicherheit und vielschichtigen Anforderungen. Mit all diesen Herausforderungen stets angemessen, schnell und handlungssicher umzugehen, ist eine große Aufgabe für Leitungskräfte.
Mit der Fortbildung möchten wir Sicherheit im Umgang mit der eigenen Rolle vermitteln: Die Belastungen und Herausforderungen in einer neuen Einrichtung erfordern eine reflektierte Kommunikation und Interaktion. Dabei sind Leitungskräfte unmittelbar als Person gefragt, indem sie Orientierung geben und zugleich für sich selber sorgen und auf die eigenen Bedürfnisse, Grenzen, Gefühle und Ängste achten. Je bewusster Chancen und Grenzen der verschiedenen Rollen bzw. Funktionen deutlich sind, desto leichter ist es, auf die eigene Gesundheit zu achten, Freude im Beruf zu empfinden, erfolgreich Mitarbeiter*innen in der Startphase zu begleiten und Kinder (mit) zu erziehen.
Im Umgang mit Kindern ist es wesentlich mit der Aufmerksamkeit bei sich selbst zu sein und zugleich präsent zu sein, um situationsangemessen, authentisch, integer und wirkungsvoll zu handeln.
Das Aufgabenspektrum ist eingebettet in den komplizierten Verflechtungen und Dynamiken einer neuen Einrichtung, während Familien und Kinder täglich begleitet werden.
Auf Basis der systemischen Arbeit möchten wir an den Bedarfen und Wünschen der Teilnehmer*innen Hilfestellung bei eigenen Unsicherheiten und den speziellen Anforderungen ermöglichen.

Themen können sein:
- Grundlagen der systemischen Haltung
- Eigene Rolle und Rollenverständnis von Leitung
- Team, Teamentwicklung und -dynamik
- Grundzüge der konstruktiven Konfliktbearbeitung
- Systemisch- lösungsorientierte Arbeit in der Kita

Die Fortbildung findet in zwei Einheiten statt: 1. Einheit: 26.06. - 27.06.2019 und die 2. Einheit vom 23.10. - 24.10.2019.

Bilderbücher spielen in der Lebenswelt der Kinder eine große Rolle. Die Geschichten und ihre Akteure helfen ihnen die Welt kennenzulernen, Neues zu begreifen, Gefühle zu bewältigen. Sie bieten Identifikationsfiguren, fördern die Kreativität, sind der erste Kontakt mit Kultur und sind unverzichtbar für die Sprachförderung. Doch mit welchen Büchern kann ich gezielt Sprache fördern? Welche Titel sind geeignet beim Umgang mit Wut, Angst, Tod und Trauer und welche Projektideen gibt es für die praktische Arbeit?

Erworbene Kompetenzen der Teilnehmer*innen:
- Sie haben Kenntnis über verschiedene Bilderbucharten und thematische Bilderbücher
- Sie lernen besonders geeignete Bilderbücher zur Sprachförderung kennen
- Sie setzen Projektideen für die Praxis um
- Sie entdecken das "Kamishibai" als Einsatzmöglichkeit zum bildgestützten Erzählen

Plätze frei 19CB3-1130: Inklusive Pädagogik verstehen und leben

Di. 08.10.2019 (09:00 - 16:00 Uhr) - Di. 05.11.2019

Eine Fortbildung zum Thema Inklusion kann zweierlei bedeuten: eine Selbstverständlichkeit und eine Herausforderung, so wie das Thema Inklusion selbst. Alle pädagogischen Fachkräfte denken und arbeiten heute inklusiv und sehen sich dabei gleichzeitig stark herausgefordert. Denn für die Inklusion gibt es keine Rezepte oder Förderpläne, die man aus der Schublade zieht und auf die jeweilige Situation anwendet.
Inklusion fordert alle Beteiligten heraus, Ressourcen aufzuspüren und mit der Besonderheit eines Menschen kreativ umzugehen. Wir Fachleute sehen heute nicht mehr die Defizite eines Kindes, sondern sein Entwicklungspotential. Auch interessiert uns mehr als zu Beginn des Inklusionsprozesses, was ein Kind in das Gruppenleben einbringt und einbringen könnte. Wir denken und leben im System Kita und Familie. Wir sind alle Teil einer inklusiven Gemeinschaft und lassen uns darauf ein, spezielle Methoden und Möglichkeiten zu erproben, mit denen wir den uns anvertrauten Menschen individuell begegnen.
In der zweitägigen Fortbildung beschäftigen wir uns mit dem theoretischen und geschichtlichen Hintergrund der Inklusion. Und wir vertiefen die entwicklungspsychologischen Erkenntnisse, die uns dabei helfen, das jeweilige Kind als Individuum und gleichzeitig als Gruppenmitglied zu verstehen. Wir entdecken in konkreten Fallbeispielen das Entwicklungs- und Entfaltungspotential eines Kindes. Wahrnehmungs- und Beobachtungsmethoden erweitern den professionellen Blick und vertiefen die inklusive Kompetenz aller Teilnehmenden.
Hinweis:
Die beiden Fortbildungstage liegen einige Wochen auseinander, damit Ideen erprobt und weiterentwickelt werden können. Die gemeinsame Reflexion verhilft den Teilnehmenden zu noch mehr Sicherheit.
Der 2. Termin ist am 05.11.2019

Anmeldung möglich 19CB3-1140: Umgang und Förderung entwicklungsverzögerter Kinder

Di. 26.11.2019 (09:00 - 16:00 Uhr) - Mi. 27.11.2019

In unserer täglichen Arbeit stellen wir uns oftmals die Frage "was ist los mit diesem Kind", da uns auffällt, dass es sich anders als seine Altersgenossen entwickelt. Oft sind die Eltern, wenn wir sie auf ihr Kind ansprechen, von den verschiedensten Fachleuten mit allgemeinen Beruhigungen hingehalten worden. Wir wissen, dass eine frühstmögliche und richtige Einschätzung einer Auffälligkeit eine grundlegende Voraussetzung für eine erfolgreiche Förderung und Integration des Kindes ist. Anhand von Behinderungs- und Störungsbildern wie z.B. Hyperaktivität bzw. hyperkinetisches Syndrom, minimal celebrale Dysfunktion ( MCD),geistige und körperliche Beeinträchtigungen, Autismus, Wahrnehmungs- und Bewegungsauffälligkeiten, Sprachauffälligkeiten, psychosomatische Probleme, aus Ihrer Praxis in der Kita erarbeiten wir konkrete Fördermöglichkeiten.
Ich möchte Ihnen hierzu eine Fülle von Anregungen und Hilfen aus der heilpädagogischen Praxis aufzeigen, die wirklich im Kitaalltag umgesetzt werden können.
Da wir vieles ausprobieren und erfahren, bringen Sie bitte bequeme Kleidung und eine Decke oder Laken mit.

Gut gebundenen Kinder steht die Welt offen. Gelungene Bindung, so weiß man heute, ist die Basis für Lernen, Lieben und Gesundheit. Der Übergang der Kinder von der häuslichen Betreuung in die Kitabetreuung ist eine erste große Herausforderung an das Bindungssystem des Kindes und auch der Erzieherinnen. Je früher dieser Übergang erfolgt, desto sensibler reagieren alle Beteiligten.

Die Fortbildung bietet Impulse um diese wesentliche Phase bestmöglich gestalten zu können. Sie soll helfen die eigenen Ressourcen zu nutzen und auch systemisch bedingte Hindernisse zu erkennen und anzuerkennen.

- Das Band der frühen Bindung
- Wenn Bindung gelingt
- Wie Stress Bindung erschwert
- Bindungsmuster und Bindungsstörungen verstehen
- Impulse zur bindungsorientierten Eingewöhnung
- Trennung macht Stress, feinfühlige Bindungsangebote geben Sicherheit
- Bindungsangebote brauchen eine gute Selbstanbindung
- Phasen bindungsorientierter Eingewöhnung (in Anlehnung an das Berliner Modell)
- Begleitende Elterngespräche führen
- Ressourcen nutzen, Hindernisse erkennen



Plätze frei
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Anmeldung möglich
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fast ausgebucht
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Kurs abgeschlossen
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Keine Anmeldung möglich
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