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Kursbereiche / Altenhilfe / Pädagogische Angebote für Praxisanleiter*innen und Dozent*innen

Begleitung im Ausbildungsverlauf (1.Lernsequenz)
Welche Anforderungen sich aus dem Pflegeberufegesetz (PFlBRefG) und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (PflAPrV) für den Träger der praktischen Ausbildung ergeben und wie diese umgesetzt werden können, soll Thema dieser Lernsequenz sein. Einen besonderem Stellenwert kommt hier den Praxisanleitungen zu, die nicht nur die Anleitung in der eigenen Einrichtung sicherstellen müssen sondern auch den Austausch mit den kooperierenden Einrichtungen und den Pflegeschulen pflegen sollen, um die Kompetenzentwicklung der Auszubildenden zu begleiten und zu fördern. Dieser Teil gibt hier hilfreiche Anregungen und bezieht das Praxishandbuch der Pflegeschulen des Lucy-Romberg-Hauses, mit seinen Hinweisen zur Praxisbegleitung und den zugehörigen Formularen ein.
Referent*innen: Melanie Schwarz-Krüger (Praxisanleiterin und stellv. PDL im AWO Minna-Sattler-SZ), Thomas Grziwotz (Lehrer und Kursleitung an der Pflegeschule Marl)

Praxiscurriculum (2. Lernsequenz)
In diesem Teil der Schulung werden die Ziele der Ausbildung und die in den verschiedenen Teilen der Ausbildung zu erwerbenden Kompetenzen zu Lernsituationen heruntergebrochen. Hierdurch werden die Praxisanleitungen in die Lage versetzt, die Begleitung der Auszubildenden der eigenen Einrichtung und die der Kooperationspartner in der eigenen Einrichtung kompetenzorientiert sicherzustellen und die Auszubildenden auch in den Pflichteinsätzen entsprechend des Pflegeberufegesetzes zu begleiten.

Referentin: Iris Knüver (Koordinatorin Lucy-Romberg-Pflegeschulverbund)

Begleitung von externen Einsätzen (3. Lernsequenz)

Keine Pflegeeinrichtung kann die zukünftigen Pflegefachmänner und -frauen für alle pflegerischen Einsatzfelder befähigen. Ihre eigenen Auszubildenden absolvieren Einsätze in Einrichtungen anderer Träger und Sie begleiten als Praxisanleiter*in Pflegeauszubildende von Fremdeinrichtungen.
Ziele dieser Lernsequenz:
- Verstetigung des Wissens zu den gesetzlichen Grundlagen zur Steuerung externer Einsätze für die eigenen Pflegeauszubildenden
- Handlungssicherheit bei der Begleitung von Pflegeauszubildenden von Fremdeinrichtungen
- Erfahrungsaustausch von Praxisanleiter*innen mit Vertreter*innen der Pflegeschule
Inhalte:
- Gesetzliche Grundlagen
- Aufgabe der Praxisanleiter*in
- Rolle der Pflegeschulen

Referent*innen: Sabine Kulig (Lehrkraft an den AWO Pflegeschulen Dortmund und Kamen)
Claudia Bertels-Tillmann (Verbundleiterin des Lucy-Romberg- Pflegeschulverbundes)

Schmerz ist ein komplexes Phänomen, das in allen Pflegesettings von großer Bedeutung ist. Die beiden Expertenstandards zu akutem und chronischem Schmerz wurden 2020 in einer Aktualisierung zu einem Expertenstandard zusammengeführt. In diesem Seminar diskutieren Sie den aktuellen Kenntnisstand zum Schmerzmanagement und Lösungen für eine gute praktische Ausbildung zu diesem Themenfeld.

Inhaltliche Beschreibung:
Tag 1:
- Expertenstandard Schmerzmanagement
- Ethik-Charta der deutschen Schmerzgesellschaft
- medizinische Leitlinien zur Schmerztherapie

Tag 2:
- Schmerzmanagement in den Rahmenlehr- und Ausbildungsplänen
- Kompetenzentwicklung im Schmerzmanagement
- Schwerpunkte der unterschiedlichen Lernorte

Tag 3:
- Arbeits- und Lernaufgaben zum Schmerzmanagement
- Mögliche Konfliktsituationen für Auszubildende erkennen
- Kompetenzentwicklung im Schmerzmanagement beurteilen

Ziele der Fortbildung:
Sie aktualisieren Ihr Fachwissen zum Schmerzmanagement und ordnen die damit verbundenen Handlungsanlässe und -situationen für Auszubildende in die Systematik des Ausbildungsverlaufs und des Ausbildungsplans ein. Sie identifizieren die inhaltlichen Schwerpunkte der Lernorte in der Pflege von Menschen mit akutem oder chronischem Schmerz, um die praktischen Ausbildungsinhalte mit den Kooperationspartnern und den Auszubildenden abzustimmen. Sie entwickeln für Ihren Praxisalltag Arbeits- und Lernaufgaben sowie Kriterien zur Beurteilung der Kompetenzentwicklung Ihrer Auszubildenden in diesem Handlungsfeld.

Methoden:
Kurzvortrag, Diskussion, Arbeiten mit Rahmenplänen und Planungshilfen, Partner- und Kleingruppenarbeit zur Entwicklung von Arbeitshilfen und Lernmedien

Plätze frei 21AS1-1202: Der Expertenstandard Sturzprophylaxe in der praktischen Ausbildung

Mo. 29.11.2021 (09:00 - 16:00 Uhr) - Mi. 01.12.2021

Die Durchführung der Sturzprophylaxe ist für eine Pflegefachkraft eine Selbstverständlichkeit, die einfach erscheint. Bei genauer Betrachtung ist die Sturzprophylaxe jedoch ein hochkomplexes Themenfeld, zu dem es wenig empirisch gesichertes Pflegefachwissen und zahlreiche subjektive Meinungen und Unsicherheiten gibt. Gleichzeitig ist das Sturzereignis für viele pflegebedürftige Menschen ein Horrorszenario, das mit einem Verlust der Selbständigkeit verbunden wird. Für Auszubildende stellt die Sturzprophylaxe daher ein sehr anspruchsvolles Lernfeld dar.

Inhaltliche Beschreibung:
Tag 1: Auffrischung pflegefachlicher Kenntnisstand Sturzprophylaxe
- Einordnung der Sturzprophylaxe in den Pflege- und Betreuungsprozess
- Verbindung zu anderen Expertenstandards und Fachthemen
- Sturzprophylaxe und ihre Schnittstellen zu Organisations- und Geschäftsprozessen
- Ethische und rechtliche Aspekte in der Sturzprophylaxe

Tag 2: Kompetenzentwicklung und Ausbildungsplanung im Ausbildungsverlauf
- Die Sturzprophylaxe in den Rahmenplänen
- Steigerung der Komplexität im Ausbildungsverlauf

Tag 3: Methoden- und Aufgabensammlung zur Sturzprophylaxe
- Entdeckendes / forschendes Lernen zu Sturzrisikofaktoren und Interventionen in der praktischen Ausbildung
- Arbeits- und Lernaufgaben zur Einschätzung des Sturzrisikos

Ziele der Fortbildung:
Als Praxisanleiter*in analysieren Sie Pflegeanlässe und Handlungen. Sie identifizieren die Bezüge zu den drei Systemebenen, die ein Konstruktionsprinzip der Ausbildung sind, und gestalten darauf aufbauend Arbeits- und Lernsituationen, die in ihrer Komplexität dem Ausbildungsstand des Auszubildenden entsprechen.

Methoden:
Kurzvortrag, Arbeiten mit Analyse- und Planungshilfen, Partner- und Kleingruppenarbeit

Als erfahrene Praxisanleitung haben Sie bereits viele Schüler*innen ans Ziel gebracht. Ihnen ist in den letzten Jahren auch nicht entgangen, dass die "neuen" Schüler*innen sehr technikaffin sind, weniger nachfragen und Dinge abnicken oder vielleicht auch ein wenig missmutig reagieren, wenn Sie nachfragen, ob wirklich alles klar ist, oder gelangweilt erscheinen, wenn Sie bitten, die Vorgehensweise noch einmal Schritt für Schritt zu erklären.

Welche Alternativen gibt es? Welche Apps können Sie nutzen, ohne IT-Experte zu sein? Wie können Sie Anleitungssituationen aufpeppen? Welche neuen Methoden gibt es, die auch praxistauglich sind?

Inhaltliche Beschreibung:
- Lernpersönlichkeiten und das dahinterstehende Wie, Warum oder Wozu verstehen
- Anleitungssituationen "merk"würdig gestalten
- Lern-Apps, Youtube, Webucation & Co. einsetzen
- Bedeutung von (Lern-)Pausen

Ziele der Fortbildung:
In dem Seminar erhalten Sie einen Koffer voller Methoden, die Sie unmittelbar in der Anleitung einsetzen können.

Methoden:
Input, Einzel-und Gruppenarbeit, Übungen und Austausch

Anmeldung möglich 21AS1-7300: Die Wirkung macht's! Ihr erster Eindruck bei Auszubildenden zählt

Mo. 08.11.2021 (09:00 - 16:00 Uhr) - Di. 09.11.2021

Der Eindruck eines Menschen wird ganz erheblich durch seine Außenwirkung geprägt. Vor allem im Berufsleben stellen Auftreten und äußeres Erscheinungsbild einen ganz entscheidenden Erfolgsfaktor dar.
Körperhaltung, Gestik, Mimik, die Art Ihrer (Berufs-)Kleidung und gewählten Farben entscheiden neben Ihrer Fachlichkeit und Kommunikation maßgeblich darüber, ob Sie als kompetent eingeschätzt werden. In diesem Seminar lernen Sie, Ihre persönlichen Wirkungsziele (Wie will ich von Schüler*innen wahrgenommen werden?) und nonverbalen Wirkungsmechanismen (Körperhaltung, Gestik, Mimik) optimal aufeinander abzustimmen.

Inhaltliche Beschreibung:
- Die eigene Rolle schärfen: Zusammenspiel von Rolle, Zielen und Kontext
- Wie wirke ich auf die Azubis und wie will ich wirken?
- Deep acting: Vermittlung von Methoden und Hilfen, die Ihnen als Praxisanleitung helfen, Ihre Wirkung z. B. bei schwierigen Gesprächen zu optimieren
- Surface acting: Bedeutung des äußeren Erscheinungsbildes, um z. B. von Generation Z als kompetent wahrgenommen zu werden

Ziele der Fortbildung:
Sie lernen punktgenau zu erkennen, in welchem Wirkungsbereich Sie bzw. Ihre Auszubildenden sich bewegen. Dabei steht die präzise Analyse im Mittelpunkt. Sie bekommen praxisnahe Tipps und Werkzeuge an die Hand, um sowohl Ihre eigene als auch die Wirkung Ihrer Schüler*innen zu optimieren.

Methoden:
Input, Einzel-und Gruppenarbeit, Übungen und Austausch



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Anmeldung möglich
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